Aktuelle Zahlen der Audionutzung: Radio gehört bei den Menschen zum Tagesprogramm
01.04.2020 12:37

Die Auswertung der ma 2020 Audio I zeigt, wie verlässlich Radio den Kontakt zu den 54 Millionen täglichen Hörerinnen und Hörern pflegt und somit konstante Reichweiten auf sehr hohem Niveau erzielt.

 

Die Auswertung der ma 2020 Audio I zeigt, wie verlässlich Radio den Kontakt zu den 54 Millionen täglichen Hörerinnen und Hörern pflegt und somit konstante Reichweiten auf sehr hohem Niveau erzielt. In der Krise nimmt die Nutzung sogar noch einmal zu: Eine Auswertung von Radioanalyzer von 20 regionalen Radiosendern zeigt auf, dass die Radionutzung via Web seit Beginn der Krise 22% mehr Hörer verzeichnet.

 

Berlin, 1. April 2020 – Radio ist in seiner Reichweitenentwicklung konstant auf hohem Niveau. Dies zeigt die Auswertung der ma 2020 Audio I und bezieht sich auf Daten, die vor der Corona-Pandemie erhoben wurden. Der Analysezeitraum endete bereits Anfang Dezember 2019. Auffällig sind die hohen Steigerungsraten bei der DAB+-Nutzung (+34,4% bei der Tagesreichweite). Dies spiegelt die Entwicklung wider, dass die Verkaufszahlen der Geräte stark angestiegen sind und viele Autobauer DAB+ standardmäßig einbauen. In der Nutzung zeigt sich, dass die technischen Neuerungen eine männliche Domäne sind. Täglich nutzen doppelt so viele Männer wie im Vergleich zum Frauenanteil den Radioempfang via DAB+.


„Im Zuge der Digitalisierung verändern sich natürlich die Empfangswege. Entscheidend sind aber die Inhalte, die ausschlaggebend für die Radionutzung der Millionen Hörerinnen und Hörer sind. Diese Treue zu den lokalen, regionalen oder nationalen Programmen ist ein hohes Gut, das Radio auch in seiner Rolle als Werbemedium so interessant für den Markt macht. Denn Radio bietet den Menschen in all seinen Facetten einen echten Mehrwert, in dem auch die Werbebotschaften von Marken, die sich in Zeiten der Corona-Krise neu positionieren, ein besonderes Gehör finden. Vor allem vor dem Hintergrund, dass das Konsumverhalten trotz Krise überwiegend stabil bleibt.“, erläutert Grit Leithäuser, Geschäftsführerin der Radiozentrale. „Aktuelle Zahlen belegen, dass die Radionutzung via Web im Zuge der Corona-Epidemie nochmals steigt, weil die Menschen sich neben gesicherten Informationen via Radio in Zeiten eines Kontaktverbots ein Stück Gemeinschaftsgefühl ins Haus holen und auch mal eine Auszeit von der turbulenten Nachrichtenlage suchen. Radio ist gerade in Krisenzeiten für Menschen unverzichtbar, weil sie über alle Altersgruppen hinweg dem Medium vertrauen.“

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

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