Deutscher Radiopreis 2020: Bewerbungsfrist endet am 15. Juni – Jury-Mitglieder stehen fest
08.06.2020 10:39

In einer Woche endet die Chance, sich für den 11. Deutschen Radiopreis zu bewerben: Die Beiträge können noch bis Montag, 15. Juni, unter www.grimme-institut.de/radiopreis eingereicht werden. Inzwischen steht fest, wer in diesem Jahr über die Vergabe der begehrten Auszeichnungen entscheiden wird. Berufen wurden die elf Mitglieder der Jury durch das Grimme-Institut, das für die Unabhängigkeit der Auswahl bürgt.

 

Hamburg / Berlin, 8. Juni 2020 – In einer Woche endet die Chance, sich für den 11. Deutschen Radiopreis zu bewerben: Die Beiträge können noch bis Montag, 15. Juni, unter www.grimme-institut.de/radiopreis eingereicht werden. Inzwischen steht fest, wer in diesem Jahr über die Vergabe der begehrten Auszeichnungen entscheiden wird. Berufen wurden die elf Mitglieder der Jury durch das Grimme-Institut, das für die Unabhängigkeit der Auswahl bürgt. Im ersten Schritt benennt die Jury für jede der zehn Kategorien, in denen der Deutsche Radiopreis vergeben wird, drei Nominierte. Die Preisträger werden dann am 10. September im Hamburger Schuppen 52 gekürt. Der Beirat des Deutschen Radiopreises erarbeitet für die Preisvergabe ein Konzept, um das Medium Radio und seine Besten auch in Corona-Zeiten gebührend ehren zu können. Die Verleihung wird bundesweit im Radio, Fernsehen und Internet übertragen.

 

Katja Marx, Vorsitzende des Radiopreis-Beirats und NDR Programmdirektorin Hörfunk: „In diesen herausfordernden Zeiten ist das Radio für viele Menschen ein Anker. Es steht verlässlich für glaubwürdige Information, gibt Orientierung und Lebenshilfe, sorgt für Ablenkung und Unterhaltung. Immer nah bei den Menschen, ob als vertrauter Tagesbegleiter oder als Podcast jederzeit abrufbar. Deshalb haben wir entschieden: Der Deutsche Radiopreis soll auch in diesem Jahr verliehen werden und jene Radiomacherinnen und -macher würdigen, die Herausragendes leisten. Ich freue mich auf die Einreichungen – aus Corona-Zeiten oder davor.“

 

Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts: „Das Coronavirus stellt Bewährtes auf den Prüfstand, aber vieles bleibt so, wie es immer war, und das ist gut so. Deshalb bin ich wieder einmal sehr dankbar darüber, dass wir auch in diesem Jahr elf erfahrene Jurorinnen und Juroren für den Deutschen Radiopreis gewinnen konnten, die uns ihr Wissen, ihre Expertise und vor allen Dingen ihre Zeit zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit den Jurymitgliedern freue ich mich nun auf die zahlreichen Einreichungen, die uns sicherlich einmal mehr aufzeigen werden, was gutes und vorbildliches Radioprogramm kann: Die Menschen abholen und mitnehmen, auch in schwierigen, herausfordernden und ungewöhnlichen Zeiten.“


Nadia Zaboura, Vorsitzende der Grimme-Jury:
„Speziell in diesem Wettbewerbsjahr, unter diesen herausfordernden Bedingungen vertrauen dem Radio mehr Hörerinnen und Hörer denn je. Ein wichtiges Zeichen also, dass die bedeutsamste Auszeichnung der Radiobranche auch in diesen Zeiten vergeben wird. Als Juryvorsitzende ist es mir Freude und Ehre zugleich, gemeinsam mit zehn versierten Jury-Kolleginnen und -Kollegen die herausragenden Leistungen der deutschen Hörfunklandschaft prüfen und prämieren zu dürfen – aus verschiedenen Perspektiven, mit geballtem Sachverstand und großer Leidenschaft für das Radio.“

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Gesellschafter sind die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – und die NDR Media, die Vermarktungsgesellschaft des NDR. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).

 

Die vollständige Pressemitteilung und Informationen zu den ausgewählten Jury-Mitglieder finden Sie hier

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