Felix Jaehn temporär als Co-Moderator der ENERGY Morgensendung
18.10.2018 11:16

Das Team der ENERGY Morgensendung in Berlin „Nick Sawatzki am Morgen“ besteht eigentlich aus drei Personen: Nick Sawatzki, Gregor Bogowicz und Sarah Breuer. Doch Sarah hat sich in die Babypause verabschiedet. Ihre Rolle übernehmen nun Prominente aus Musik und Showbiz im wöchentlichen Wechsel. Diese Woche hat Felix Jaehn morgens ausgeholfen.

 

Im Laufe der Woche hat er bei Radio ENERGY folgendes verraten:

 

Radio ENERGY: Was war dein Highlight diesen Sommer ?

 

Felix Jaehn: „Oh, da gibt es einige. Eins war natürlich das Parookaville. Ich hatte da die zweite Main-Stage als „Felix Jaehn & Friends“-Stage, 30.000 Menschen, das war schon geil.“

 

Radio ENERGY: Als DJ muss man ja auch ein paar Moves draufhaben, übst du oder ist das alles spontan ?

 

Felix Jaehn: „Das ist wirklich viel nach Gefühl. Man lebt dann in der Musik.(lacht) Ich hatte tatsächlich auch mal Coachings mit Nikeata Thompson, weil wir ursprünglich versucht hatten, mich im „Hot2Touch“-Video tanzen zu lassen. Sie hat mir gesagt, dass es wichtig ist, immer große Bewegungen zu machen, die Bühne ist ja groß, da bringt es nichts, wenn du mit deinen Händen am Körper rumfummelst.“

 

Radio ENERGY: Was war das Verrückteste, was du in letzter Zeit gemacht hast ?

 

Felix Jaehn: „Ich war diesen Sommer als Gruppenleiter eines Jugendzeltlagers unterwegs. Die Kids waren 12 bis 16 Jahre alt und ich war inkognito dabei. Die Freundin meines Bruders organisiert das mit und ich hatte voll Bock sowas zu machen. Ich wollte nach der Schule ja eigentlich nach Südamerika und ein Fußball-Projekt starten und dort den Kids helfen. Aber ich konnte mein DJ-Equipment da nicht mit hinnehmen und daran ist das dann gescheitert. Diesen Sommer kam dann plötzlich wieder der Gedanke, ich habe da was verpasst, das möchte ich gerne nachholen. Ich bin dann tatsächlich direkt vom Parookaville Festival dort hingefahren, habe die unauffälligsten Klamotten angezogen, die ich hatte, und hatte das große Glück, dass mich keiner erkannt hat. Das waren etwa 30 Kids, die Hälfte davon Flüchtlingskids, die kannten mich gar nicht, und die anderen haben es nicht gecheckt, vielleicht auch wegen der neuen Haare. Nach drei, vier Tagen mußten wir es dann aber auflösen, weil die Raterei losging, was ich denn beruflich so mache. Die haben sich dann aber zum Glück tierisch gefreut und ich wurde auch total von denen respektiert, weil ich ganz normal mit denen im Zelt gepennt habe, wir haben zusammen Fußball gespielt, gekocht  und so. Das war eine ganz tolle Erfahrung.“ 

 

Radio ENERGY: Hast du eigentlich einen Plan B in der Tasche, falls du mal keine Lust mehr auf „DJ“ hast?

 

Felix Jaehn: “Ich hoffe, dass es noch ein paar Jahre so weiter läuft, könnte mir aber vorstellen, was das Touren angeht, kürzer zu treten. Einfach, weil ich überhaupt kein geregeltes Leben habe. Ich will auf jedenfall irgendwann mal eine Familie haben und Kinder haben. Ich könnte mir auch vorstellen, ich werde Hausmann. Ich kaufe dann ein, koche, bring die Kids zum Fußball oder zum Ballett. Das ist echt so ein Traum und dabei kann ich natürlich nicht touren. Aber ich bin 24, das dauert schon noch etwas.“

 

Radio ENERGY: Warum heißt dein aktueller Song Jennie ?

 

Felix Jaehn: „So traurig das jetzt auch sein mag für alle Jennies, das war einfach ein Name, der sich gut gesungen hat. Es gab auch Versionen mit Baby und Darling, das war aber alles so durchgelaufen und ist nicht hängengeblieben.“

 

 

Highlights der Sendungen - auch der vorangegangenen Shows mit Alvaro Soler, Alle Farben, Nadine Klein, Glasperlenspiel, Natalia Avelon und Namika - kann man sich in den „Highlights“ auf dem ENERGY Instagram-Account anhören: https://www.instagram.com/energyberlin/ 

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