Werbetrend: Unternehmen nutzen die Abverkaufstärke von Radio, um die Umsätze wieder anzukurbeln
19.08.2020 10:30

Nielsen Umsatzdaten im Vorjahresvergleich: Radio dreht weiter auf. Nach einem Plus im Juni folgt im Juli ein zweistelliger Zuwachs. Diese positive Entwicklung spiegelt die Abverkaufstärke des Mediums wider.

 

Berlin, 19. August 2020 – Der durch Corona bedingte Werbeeinbruch hat alle Gattungen getroffen und Radio im intermedialen Vergleich kurzfristig sehr stark. Die aktuellen Umsatzdaten aus dem Nielsen Werbetrend Juni und Juli 2020 verdeutlichen, dass Radio zwar kurzfristig ins Minus geraten ist, jetzt aber von den Unternehmen als wichtiges strategisches Instrument genutzt wird, um die Nachfrage im Markt zu stimulieren. Dies gilt insbesondere für die Branchen LEH, Handel und Automobil.


Nachdem die Radioumsätze bereits im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um zwei Prozent zulegten, hat sich diese Dynamik nun nochmal weiter verstärkt: Im Juli legten die Radioumsätze um rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

 

Damit deutet sich für Radio das sogenannte V-Szenario an, das in Rezessionszeiten als das optimistischste und beste Szenario bewertet wird.

 

„Die aktuelle Entwicklung von Radio stimmt sehr hoffnungsvoll, und hat gute Gründe. Denn kein anderes Medium erreicht so schnell so viele Menschen, setzt Kaufimpulse und aktiviert. Genau diese Stärken braucht es jetzt, um Akzente für Produkte und Dienstleistungen zu setzen sowie Zielgruppen schnell und effektiv zu erreichen“, erläutert Grit Leithäuser, Geschäftsführerin der Radiozentrale. „Klar ist aber auch, dass diese Krise alle Gattungen und natürlich auch die Radiolandschaft hart getroffen hat. Die positiven Entwicklungen auf nationaler Ebene müssen zudem differenziert zur Entwicklung regionaler Märkte betrachtet werden, wo Radio standesgemäß sehr stark verortet ist. Denn die regionalen Märkte, die härter von der Krise getroffen wurden, erholen sich auch langsamer. Der aktuelle Werbetrend macht aber vor allem deutlich, warum Radio gerade jetzt das Medium der Stunde ist.“

 

Die vollständige Pressemitteilung  finden Sie hier

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