ma 2021 Audio: Mit Radio auch im Homeoffice den Überblick behalten

Die Ergebnisse der ma 2021 Audio heben die hohe Relevanz von Audio- und Radioangeboten für die Menschen hervor, die auch und gerade in der Pandemie als Tagesbegleiter, Ratgeber und Unterhaltungsangebot eine große Rolle spielen. Die Audio- und Radionutzung ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Die Nutzung von Online Audio-Angeboten konnte, wie es sich auch schon in der ma IP Audio angedeutet hat, um 24% gesteigert werden.

Frankfurt a. M. / Berlin, 14. Juli 2021 – Die These „weniger Mobilität führt zu weniger Radiokonsum“ wird durch die heute von der Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse in Frankfurt veröffentlichten Eckdaten zur Audionutzung ma 2021 Audio widerlegt. Auch in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling ist Radio der konstante Begleiter der Menschen durch den Alltag und das Ohr zur Welt. Denn die Audio- und Radionutzung ist im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Die Nutzung von Online Audio-Angeboten konnte, wie es sich auch schon in der ma IP Audio angedeutet hat, um 24% gesteigert werden. Und auch die Hörzeit, die Audionutzer:innen mit ihren Programmen verbringen, stieg um 6 Minuten.

Ein Blick auf die junge Zielgruppe verdeutlicht, dass junge Hörer:innen zwischen 14 und 29 Jahren über alle Verbreitungswege gewonnen werden konnten. Und auch die Zeit, die sie mit Audioangeboten verbringen, hat sich erhöht. Letzteres insbesondere bei Online Audio Angeboten.

DAB+ konnte seine Bedeutung als Verbreitungsweg weiter ausbauen und hat um 19,5% in der Tagesreichweite zugelegt.

„Hinter diesen konstanten und hohen Nutzungszahlen, die Radio Jahr für Jahr aufweist, muss man ein Ausrufezeichen für das Medium setzen! Was so selbstverständlich klingt, ist eben dies nicht. Denn die Begeisterung für Radio – für das gesprochene Wort, für die gemeinsame Unterhaltung, für die Wissensvermittlung sowie die aktuellen und glaubwürdigen Informationen – hat eine enorme Bandbreite und macht dieses Medium so umfänglich und wertvoll für die Menschen“, erläutert Grit Leithäuser, Geschäftsführerin Radiozentrale. „Und die aktuellen Ergebnisse zeigen eindrücklich, dass es die Inhalte von Radio sind, die Menschen faszinieren und nicht die gelernten Muster. Denn sonst wären in Zeiten der Pandemie und der damit einhergehenden eingeschränkten Mobilität auch die Nutzerzahlen heruntergegangen, da ja nur wenige mit dem Auto zur Arbeit gefahren sind. Das sind sie aber nicht. Vielmehr ist Radio, egal wo und wann, ein Stimmungsbarometer.“

Diese Erkenntnisse bestätigt auch die Studie „Hingehört im aktuellen Medienalltag 2021“, die untersucht hat, wie sich die Mediennutzung in der Pandemie verändert hat.

57% nutzen Radio zum Entspannen. 59% nutzen Radio ganz gezielt, um ihre Stimmung aufzubessern. 79% bleiben bei einem Sender, wenn er zu ihrer Stimmung passt. Radio kann also sowohl das Bedürfnis nach aktuellen, regionalen und vertrauenswürdigen Informationen bedienen als auch den Wunsch nach Unterhaltung und Entspannung.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier

Die Gattungs-Initiative Radiozentrale versteht sich als gemeinsame Plattform öffentlich-rechtlicher und privater Radiostationen sowie der gattungsnahen Unternehmen der Radioindustrie. Die Radiozentrale hat sich die Positionierung des Mediums Hörfunk sowie die umfassende Information über das (Werbe-)Medium Radio zum Ziel gesetzt. Mehr Infos: www.radiozentrale.de


Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma) ist ein Zusammenschluss von mehr als 200 der bedeutendsten Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft mit dem Ziel der Erforschung der Massenkommunikation. Für die Werbewirtschaft sind die Reichweitendaten der agma die Grundlage für ihre Mediaplanungsstrategien und damit letztlich für die Verteilung der Werbegelder. Für die am 14. Juli 10 Uhr erscheinende ma 2021 Audio wurden 67.054 deutschsprachige Menschen ab 14 Jahre in der Bundesrepublik Deutschland befragt.

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