ma Audio 2018 I: Gut hörbar in die Zukunft – Bereits 95 Prozent der Deutschen hören regelmäßig Radio / Audio

Frankfurt a. M./Berlin, 28.03.2018 – So gut wie jeder in Deutschland hört Radio/Audio. Knapp 95 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung schaltet ein. Der klassische Radioempfang via UKW ist leicht rückläufig, wird aber durch die Nutzung der Hörfunkprogramme via Internet ausgeglichen. Und es wird deutlich: Die Jugend setzt verstärkt auf Online Audio-Empfang. Der Erfolg von Alexa und Co. befeuert die Audionutzung weiter.

Radio und Audio haben im Leben der Menschen ihren festen Platz. Fast jeder Deutsche ab 14 Jahren (94,9%) stellt regelmäßig seinen Lieblingssender ein, sei es das klassische Radio (93,7%) oder Webradio, Streaming und Co. (Radio / Audio innerhalb der letzten 4 Wochen gehört). Deutlich abzulesen an den neuen Daten der ma Audio 2018 I ist, dass die jüngeren Hörer verstärkt Online-Audio nutzen.


Gut hörbar wird auch die Zukunft werden. Der Siegeszug der neuen Sprach-Assistenten wird die Bedeutung von Radio / Audio noch weiter stärken. Denn schon heute haben 56 Prozent der Deutschen schon einmal einen Sprach-Assistenten genutzt (Edison Research „The Smart Audio Report“ November 2017 von Kantar TNS). Und 77 Prozent der Alexa-Nutzer in Großbritannien nutzen ihr Gerät um Radio zu hören, dabei entfällt 72 Prozent der Nutzungszeit des Sprachassistenten auf Radio (Getting Vocal. How voice-activated devices are increasing radio listening and elevating audio branding. Radiocentre 2017).


Prof. Dr. Norbert Bolz, Keynoter auf dem Radio Advertising Summit 2018, hat den Status Radio in Zeiten disruptiver Medienentwicklungen wie folgt zusammengefasst: „Radio hat sich damit von den traditionellen Empfangsgeräten emanzipiert und ist im Grunde allgegenwärtig geworden, vor allem bezüglich der individuellen Nutzung. Gleichzeitig behält die Gattung Radio einen ungeheuren Vorteil, der durch nichts anderes kompensiert werden kann und weshalb es konkurrenzlos bleibt. Es ist der Sound: Man ist buchstäblich davon umgeben.“
Und er prognostiziert Audio eine rosige Zukunft: „Audio ist das älteste Medium und damit das Unzerstörbarste, deshalb wird es die Zukunft mehr denn je beherrschen.“


Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale, fasst die Studienergebnisse der neuen ma Audio 2018 I und die derzeitige Situation von Radiodeutschland wie folgt zusammen: „Hören ist das neue Sehen. Das zeigt uns insbesondere der Blick auf die Audionutzung der jüngeren Bevölkerungsgruppen. Ohne Knopf im Ohr ist kaum noch jemand von ihnen anzutreffen, sei es in der Bahn, auf dem Fahrrad oder auch zu Hause auf dem Sofa. Mit der neuen ma Audio tragen wir als Gattung, gemeinsam mit der ag.ma, der richtigen Abbildung des Hörverhaltens der jüngeren Generation Rechnung und können nun deutlich sehen, die Jugend hört – sie nutzt dafür aber die neuen Empfangswege wie Smartphone und Sprachassistenten und weniger das klassische Radiogerät.“

Zur Studie:

Die ma Audio 2018 I, die neue Konvergenzwährung für Radio und Online-Audio, löst die ma Radio ab und damit geht die Gattung Radio / Audio den eingeschlagenen Weg zur ersten konvergenten Währung konsequent weiter. Als Konvergenzstudie enthält die ma Audio neben den bisher in der ma Radio ausgewiesenen klassischen Radioangeboten auch Reichweiten für Online-Audio-Einzelsender, Musik- Streamingdienste und User Generated Radios.

Das Modell der ma Audio verknüpft drei Studien – die bisherige ma Radio und die Logfile-basierte Messung der ma IP Audio sowie eine eigens erhobene Online-Tagebuchstudie:

  • Die ma Radio basiert auf einer repräsentativen Befragung von knapp 70.000 Personen der  deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren und ermittelt die Radionutzung für alle Sender und alle Verbreitungswege (UKW, DAB+, Internet) gleichermaßen.
  • Die ma IP Audio erfasst per Logfile-basierter Messung gezielt die Nutzung von Online-Audio-Angeboten und Musik-Streaming-Diensten.
  • Die Online-Tagebuchstudie liefert die dafür notwendigen demografischen Informationen, welche Personen über welche Geräte welche Angebote hören.

Presse-Service:

Fotos des Geschäftsführers der Radiozentrale: 

http://www.radiozentrale.de/aktuell/presse/logos-fotos-infografiken/


Die Gattungsinitiative Radiozentrale versteht sich als gemeinsame Plattform öffentlich-rechtlicher und privater Radiostationen sowie der gattungsnahen Unternehmen der Radioindustrie. Die Radiozentrale hat sich die Positionierung des Mediums Hörfunk sowie die umfassende Information über das (Werbe-)Medium Radio zum Ziel gesetzt.

Pressekontakt:
Radiozentrale  
Telefon: +49 (0)30 / 32 51 21 60
E-Mail: presse@radiozentrale.de