Die Stimmen zum Tag

Berlin / Düsseldorf, 18. April 2016

Prof. Micael Dahlen, Stockholm School of Economics
„Das gute an Audio ist, dass es nicht kognitiv ist. Es ist etwas, dass wir nicht verarbeiten, weil wir es anschauen, sondern es ist vielmehr etwas, was sich in unserem Hinterkopf abspielt. Und es geschieht sehr, sehr schnell. Und das ist entscheidend. Denn wir haben nicht die Zeit, über alles intensiv und lange nachzudenken. Es gibt fantastische Möglichkeiten, die man aber auch nutzen muss. Radio sollte nicht versuchen etwas auszugleichen und zu versuchen so zu sein, wie die, die mit visuellen Umsetzungen arbeiten. Stattdessen sollte man sich seiner Stärken bewusst werden.“

Lutz Marmor, Intendant, NDR
„Radio ist etwas, das die Menschen drei Stunden am Tag nutzen. Das heißt: Es begleitet die Menschen durch den Tag und ist damit so etwas wie ein Navigator."

„Radio hat eine Grundqualität: Es ist schnell und es ist sehr nah bei den Menschen. Sie können die Augen schließen, nicht die Ohren. Das wird bleiben und wir haben zusätzliche Möglichkeiten. Wir können Communities bilden über Social Media. Das ist dann noch mehr Verbundenheit mit dem Sender.“


Gerd Leonhard, Futurist, Autor, CEO, The Futures Agency
„Ich war überrascht, dass die Leute so offen und interessiert an der Zukunft sind. Und auch Medien selber, also öffentliche und private Radiosender offen darüber reden, ob das nicht doch ein Tesla-Moment für sie ist. Das ist eine gute Sache.“

Frank Nowack, Function Owner Multimedia, Electronic Development Infotainment, Ford Motor Company
„Das klassische Radio an sich wird digitalisiert werden und es werden zusätzlich natürlich die Internetangebote über Streaming dazukommen. Aber sie werden das Radio nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.“

Martina Vollbehr, Geschäftsführerin, pilot
„Der Radio Advertising Summit gefällt mir ausgesprochen gut. Ich finde es eine super Stimmung hier. Erstmal allein von der Location, von der Anzahl der Menschen – es ist ja wirklich extrem gut besucht. Ich habe das Gefühl, auf dem Kongress sind sehr heterogene Gäste und auch Referenten und das macht eine gute Stimmung und Spaß.“

„Die Zukunftsthemen gefielen mir sehr gut. Wo bewegen wir uns in fünf Jahren? Wirklich mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und klar zu machen, dass ich mich jetzt bewegen muss. Ich kann nicht einfach so weitermachen wie bisher. Das denkt man immer sehr gerne, weil es doch läuft und die Komfortzone ist da, aber ich muss definitiv sehr schnell auf das reagieren, was in den nächsten zwei, drei Jahren vor uns liegt.“

Dietmar Wischmeyer, Autor, Kolumnist & Satiriker, als „Günther, der Treckerfahrer“
„Am Radio finde ich am Besten, wenn du nachts unterwegs bist oder auch am Tag und du hörst jemanden und jemand ist zeitgleich auch wach und muss arbeiten – Dieses tolle Gefühl, dass du nicht alleine bist auf der Welt und andere, sagen wir mal, haben auch die Scheiße am dampfen – das finde ich toll.“

Arnd Zeigler, Radio- und Fernsehmoderator, Autor und Stadionsprecher
„Ich bin aufgewachsen mit Radio. Ich hab seit dem zwölften Lebensjahr den Wunsch gehabt zum Radio zu kommen und bin nun durch Zufall zum Fernsehen gekommen. Aber Radio ist mehr noch die Herzensangelegenheit bei mir.“

„Ich liebe das Medium Radio. Ich finde es ein sehr klassisches, entspanntes und unaufgeregtes Medium.“

„Was einen guten Werbespot ausmacht, kann man gar nicht genau benennen. Es geht um ein gewisses Flair. Es geht um eine nett erzählte Geschichte. Es geht auch um ein bisschen Detailliebe, um eine schöne Stimme oder eine skurrile Idee. Ich glaube ein Patentrezept gibt es gar nicht, man muss ein gewisses Gespür dafür haben.“


Jörg Brandt, Head of Radio, Omnicom Media Group Germany
„Der erste Vortrag beim Radio Advertising Summit des Keynote Speakers Prof. Micael Dahlen war schon sensationell. Allein schon Outfit und Vortrag passten perfekt zusammen und haben einen ganz speziellen Start in den Tag ermöglicht.“


Klaus-Peter Schulz, Geschäftsführer & Sprecher,
Organisation der Mediaagenturen
„Der Markt war noch nie so sehr in Bewegung wie heute. Das gilt generell für alle Gattungen, durch die Digitalisierung. Keiner kann wirklich sagen, was in drei bis fünf Jahren sein wird. Wie stark die mobilen Medien weiter genutzt werden. Radio wäre es zu wünschen, zumindest für den deutschen Markt, dass es noch stärker über mobile genutzt werden wird.“


Alexander Bommes, Tagesmoderator
„Ich finde das ganze Ambiente hier heute sehr natürlich, sehr unverbraucht, sehr unverdorben - das finde ich schön.“


Fabian Frese, Jurypräsident Radio Advertising Award 2016, Geschäftsführer Kreation, Kolle Rebbe
„Für die Gattung Radio ist so ein Award immens wichtig, weil das so mit die einzige Chance ist, mal der Öffentlichkeit zu demonstrieren, was Radio alles kann.“

„Bei den Siegerspots hier heute Abend wird man eine ganze Reihe hören, wo man denkt, wenn ich die morgens im Stau im Radio höre, dann würde ich definitiv den Knopf lauter drehen und das ist für mich ein gewisser Gradmesser für einen gelungenen Radiospot.“


Weitere Stimmen und Statements

 

 

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