Warum Radio?

Massenmedium und doch one-to-one

Radio erreicht Massen - fast alle Menschen in Deutschland (92%) hören innerhalb von 14 Tagen Radio. Und das tun sie sehr oft und sehr lang. An einem durchschnittlichen Wochentag werden mit Radio fast 80% aller Deutschen erreicht und das vier Stunden am Tag – beständig seit vielen Jahren, sowohl junge als auch ältere Zielgruppen. Meist hören Menschen alleine Radio. Im Badezimmer, im Auto, in der Küche. Ihr Lieblingssender begleitet sie durch den Tag und füllt die Stille mit Musik, Informationen und Leben. Radio vermittelt dabei ein Gefühl der Geborgenheit und hat dabei trotz seiner Eigenschaften als Massenmedium die einzigartige Fähigkeit, jeden Einzelnen ganz persönlich anzusprechen – als Freund, als Ratgeber, als Lebensbegleiter. Deshalb ist das Hören einer Botschaft so viel wirkungsvoller als das Lesen. Das menschliche Gehirn speichert gesprochene Worte länger und ist dadurch in der Lage, Gedankengänge klarer zu strukturieren. Zusätzlich verleiht die menschliche Stimme dem gesprochenen Wort eine emotionale Komponente, die Geschriebenes nicht vermittelt.

Kino im Kopf

Fernsehen zeigt Dinge. Radio bringt Menschen dazu, über Dinge nachzudenken und eigene Bilder zu kreieren. Statt ihnen einen Traum vorzuführen, regt es zum Träumen an. Gutes Radio geht direkt ins Herz. Es ist bewegend! Dadurch schafft das Radio eine Bindung, die weit über Branding hinausgeht  – und genau das macht es so wirkungsvoll.Radio hebt sich in einer von visuellen Aspekten dominierten Werbelandschaft ab: Es ist das einzige Medium ohne visuelle Hilfsmittel. Die Hörer schaffen sich diese selbst, indem sie auf eigene Bilder aus ihrer Werteskala zurückgreifen. Wenn es in Radiowerbung um „den perfekten Mann“ oder „die perfekte Frau“ geht, ruft das bei Hörern ganz unterschiedliche Bilder hervor: braun-, schwarz-, rothaarig, blond oder glatzköpfig, groß, klein, dick oder dünn. Radio ist Kino im Kopf.

Wahre Freundschaft

Radio ist die natürlichste Form der Kommunikation. Wenn Freunde einander etwas zu erzählen haben, dann rufen sie sich an – sie schicken sich keine riesigen Plakate zu. Fragt man bei Verbrauchern nach, wie sie das Radio empfinden, wird man hören: „Wie einen Freund“.Radio spricht mit den Hörern und wird so zu einem Vertrauten. Wir verwenden hier bewusst den Ausdruck „mit den Hörern sprechen“ und nicht „zu ihnen sprechen“, denn darin liegt ein enormer Unterschied. Schlechtes Radio spricht zu den Hörern, gutes Radio spricht mit ihnen. Es ruft spontane Reaktionen wie „Bestimmt nicht!“ oder „Ganz genau!“ hervor. Es lässt Zuhörende mit einem Kloß im Hals oder einem Grinsen auf den Lippen zurück, je nachdem, was ihnen gesagt wird. In jedem Fall werden die Hörer auf Botschaften reagieren.Radio wird durch die persönliche Ansprache zum Freund. Diese Kommunikationsebene gilt auch für die Werbebotschaft. Über das Radio können Werbetreibende sich mit den Verbrauchern anfreunden. Und wem wird eher geglaubt? Einem Freund oder einem Fremden? Genau. Erfolgreiche Radiowerbung ist wie eine Empfehlung von einem guten Freund. Und gute Freunde treffen sich oft und bauen ein immer stärkeres Vertrauen zueinander auf.