Medientage München 2009: Lutz Kuckuck vor Ort im Gespräch mit w&v
Dass Radio/Audio in der digitalen Welt deutlich an Relevanz gewinnen würde, darauf hätte anfangs kaum einer gewettet. Mittlerweile aber ist belegt: Mit der Internetnutzung steigt auch der Radiokonsum. Denn die Surfer lassen sich auf ihrem Weg ins Web am liebsten von Radio begleiten. Zudem modifizieren die neuen Wege und Möglichkeiten das Bild von Radioprogrammen, die ihre Marken zunehmend als medienübergreifende Lieferanten von Inhalten rund um den Kompetenzbereich Musik und Regionales verstehen.
Am Beispiel einer der besten multimedialen Radioshows der Welt wurde beim Radio Summit der Radiozentrale bei den Medientagen diskutiert, wie diese Reise hin zu einer neuen Wahrnehmung erfolgreich weiter geführt werden kann. Dabei war sowohl der Hörer- als auch der Werbemarkt im Blick. Welche Geschäftsmodelle greifen und wie muss die Radiowerbung der Zukunft gestaltet sein, wenn noch mehr Medien um die Aufmerksamkeit des Nutzers rangeln? Eine zu den Medientagen gemeinsam mit der AS&S Radio veröffentlichte Studie zur impliziten Werbewirkung machte deutlich, dass Werbewirkung im Radio keiner gezielten Aufmerksamkeit bedarf. Vielmehr steuert das Intuitive unser Handeln. Im Klartext: seine emotionale Kompetenz bringt Radio weitere neue Chancen.
Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale, fasst die Ziele des Radio Summits im Interview mit der wuv zusammen:
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