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DVB-S (Digital Video Broadcasting - Satellit)
DVB-S ist die spezielle Variante zur Übertragung von DVB per Satellit. Diese Variante enthält Optimierungen für die satelliten-spezifischen Eigenschaften bei der Übertragung von digitalen Daten.

Einsatz
Die Ausstrahlung von DVB per Satellit (z.B. Astra, Eutelsat) ist die meistgenutzte DVB-Variante. Hier werden Dank der großen Bandbreite die meisten Fernseh- und Hörfunkprogramme sowie Zusatzdienste übertragen. Im Gegensatz zu DVB-C und DVB-T wird keine Zusatzinfrastruktur (Kabelnetze, terrestrische Senderketten) benötigt und bietet damit auch in abgelegenen Gebieten Fernseh- und Rundfunkempfang. DVB-S dient teilweise sogar als Datenlieferant für die Kabelnetze (Analog und Digital) bzw. DVB-T.
DVB-S wird bis auf Pay-TV-Angebote ohne laufende Kosten für den Zuschauer angeboten, da der Satellitenbetrieb von den Fernsehveranstaltern bezahlt wird. Zum Empfang des DVB-S-Signal wird ein zusätzlicher Digitalreceiver benötigt und eine Satellitenempfangsanlage.

DVB-S2
Bei DVB-S2 handelt es sich um eine in der Einführungsphase befindliche Weiterentwicklung des DVB-S-Standards. Im März 2005 wurde der DVB-S2-Standard ratifiziert . DVB-S2 hat theoretisch eine bis zu 30 Prozent höhere Effizienz gegenüber DVB-S.
Derzeit (Dezember 2005) strahlen nur SAT 1, ProSieben und Premiere diesen Standard über Satellit aus. DVB-S2 kann aber im Moment nur zu einem sehr geringen Grad empfangen werden, da derzeit in Europa kaum DVB-S2-fähige Receiver und TV-Karten im Handel erhältlich sind.

Vor- und Nachteile
Vorteile:
Audio, Video und HDTV möglich.
Sehr große Programmauswahl.

Nachteile:
Nur stationärer Empfang möglich.
Kaum Receiver im Handel erhältlich.

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