Spot des Monats April 2009: Happy Vibes für "Weicheier"
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 v.l.n.r.: Orlando Mönch, Andreas Hofmann, Julian Anthony u. Falcon Hechtenberg
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Der Spot "Weichei“ der Happy Vibes Medien-Produktion für den Kunden Mini Cabrio / BMW hat im April bei der Spotchart-Community den ersten Platz belegt. Herzlichen Glückwunsch.
Wir sprachen mit Andreas Hofmann, Geschäftsführer der Agentur "Happy Vibes" über Hintergründe zum Spot sowie Trends und aktuelle Gegebenheiten speziell im regionalen Werbemarkt:
Radiozentrale (RZ): Das Publikum, der Endkonsument hat entschieden – und Ihren Spots mit besonders hoher Punktzahl aufs Siegertreppchen gesetzt. Wie werten Sie diese Auszeichnung?
Happy Vibes (Andreas Hofmann, Geschäftsführer): Für uns ist diese Auszeichnung ein unmittelbares und unverfälschtes Feedback der Hörer zur Qualität dieser Spotproduktion, zumal wir uns auf Spotcharts.de mit Spots aus ganz Deutschland messen können.
RZ: Die Erfahrung aus den letzten Monaten zeigt: Das Publikum goutiert emotionale Spots, die in den Bauch gehen. Mitsingen, mitlachen können, sympathische Kinderstimmen – das punktet bei den Hörern. War das auch von vornherein Teil Ihrer Strategie?
Happy Vibes: Emotionale Spots sind nicht nur unsere Strategie sondern unser täglich Brot. Nur über das Wecken von Emotionen bei den Hörern hinterlassen Spots einen bleibenden positiven Eindruck.
RZ: Wir fragten unseren letzten Monatssieger nach Trends – und wurden u .a. aktuell auf eine steigende Nachfrage nach Spots mit Kinderstimmen hingewiesen. Auch Ihre Erfahrung?
Happy Vibes: Kinderstimmen im Spot entlocken uns immer ein Schmunzeln. Es ist die unbefangene Art von Kindern mit dem Alltag und seinen Problemen umzugehen. Und wer hat nicht gern Personen um sich, die Optimismus versprühen und auch noch eine andere (wenn auch kindliche) Sichtweite auf die alltäglichen Dinge des Lebens haben. Dies ist in rezessiven Zeiten umso wichtiger.
RZ: Welche Trends in Sachen Spotgestaltung machen Sie derzeit aus?
Happy Vibes: Noch vor fünf Jahren wünschten sich 80 Prozent der Kunden Infospots, preisgünstig, auf das Wesentliche beschränkt. Kosten durfte es auch nicht viel. Solche Spots gehen im Gesamtwerbeblock unter. Mittlerweile wollen die Kunden „Theater im Kopf“, sie wollen „auf die falsche Fährte“ gelockt werden, um dann mit einem „Aha Effekt“ zu erfahren, was man ihnen „verkaufen“ will. Kurzum, der gefragte Unterhaltungsfaktor ist rasant auf dem Vormarsch.
RZ: Aktuell punktet Radio wegen seiner Abverkaufsstärke. Promotionale Spots sollen die Lager räumen. Wie setzten Sie bzw. der Kunde hier Radio ein?
Happy Vibes: Werbung im Radio eignet sich nun mal, den Endkunden flächendeckend und zielgruppengerecht zu erreichen. Die regionale und lokale Auseinanderschaltung vieler Sender und die damit günstig angebotenen Werbepakete lohnen sich dann auch für den Handwerksmeister um die Ecke. Wir betreuen viele kleine Betriebe, die im lokalen Umfeld werben und begegnen diesen mit derselben Aufmerksamkeit wie unseren nationalen Kunden.
RZ: Handel und PKW setzten im ersten Quartal besonders stark auf Radio. Die regionalen Autohändler sind häufig mit dem Thema Abwrackprämie präsent. Ist das für Sie respektive Ihren Kunden (k)ein Thema?
Happy Vibes: Es war ein Thema aber mittlerweile springt jeder auf diesen Zug auf. Meistens jedoch mit sehr plakativen einfallslosen Infospots, so dass beim Hörer eine schnelle Sättigung des Themas eingetreten ist. Das Übrige tut die Begrenzung der Abwrackprämie. Wir hoffen, dass jetzt wieder die eigentlichen Argumente der Autohändler wie z.B. hoher Kundenservice und Qualität des Produktes in den Mittelpunkt gestellt werden.
RZ: Welche Resonanz haben Sie auf diesen Spot erhalten?
Happy Vibes: Die Resonanzen auf diesen Spot hat der Autohändler erhalten (und wir natürlich von ihm). Es gibt nichts Schöneres, als wenn Hörer unseren Kunden auf seinen Spot ansprechen – wenn drüber geredet wird, haben wir unser Ziel erreicht. Leider sitzen wir auch nicht im Einzugsbereich der Ausstrahlung.
RZ: Nicht alle Kunden sind so kreativ und einfallsreich im Radio unterwegs wie Mini/BMW in diesem Fall. Wie kann das Ihrer Meinung generell besser gelingen, um letztlich auch den Werbeträger Radio aufzuwerten?
Happy Vibes: Lieber in eine gute Idee investieren, weg vom reinen Infospot! Theater im Kopf stärkt das Vorstellungsvermögen und schafft nachhaltige Erinnerungen an das zu bewerbende Produkt. Natürlich braucht der Kunde entsprechende Vorschläge. Niemand kann erwarten, dass der Kunde mit einer Idee kommt.
RZ: Zu guter Letzt würden wir gern noch ein bisschen was erfahren über die Ideengeber und Macher hinter dem Gewinnerspot.
Happy Vibes: Wir, also Andreas Hofmann (Geschäftsführer), Orlando Mönch (Werbetexter / Produzent), Michael Konrad (Toningenieur) und Jan Friedrich (Musikproduktion) verstehen uns seit über 15 Jahren als "All In One" Dienstleister für alle Fragen der Werbespot- und Musikproduktion. Unsere Dienstleistungen und Preise finden Sie unter www.tonproduktion.de
RZ: Dann freuen wir uns auf weitere spannende Ideen und gute Ton-Produktionen aus Ihrem Hause. Herzlichen Dank für das Gespräch.
Hier können Sie den Gewinnerspot auf www.spotcharts.de anhören.