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Spot des Monats Juli 2009: zimtgarten medien für den Kunden Opel Sigg


Beim Voting der Spotchart-Community hat die Agentur zimtgarten medien im Juli erneut das Rennen gemacht. Herzlichen Glückwunsch!
Wir sprachen mit Niko Kanelakis und Dominiqué Gattinger von "zimtgarten medien" aus Augsburg:

RZ: Erstmals ist es einer Agentur gelungen, in direkter Folge beim Hörer zu punkten. Wir gratulieren nach dem Spot des Monats für Juni nun auch für Juli 2009. Ihre Motive scheinen im Trend des Hörergeschmacks zu liegen. Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Zimtgarten: Es ist schwierig von wirklichen Erfolgs-“Rezepten“ bei Funkspots zu sprechen – selbst wenn alle wichtigen Zutaten drin hat (u.a. eine Riesenportion Kreativität und je nach Thema vielleicht eine Prise Provokation) bleibt am Ende die entscheidende Frage „Schmeckt es dem Hörer?“ Nicht jeder mag indische Küche – aber unsere Funkspots treffen im Augenblick wohl einfach den Geschmack, was darauf schließen lässt, dass zur Zeit witzige und außergewöhnliche Spots besonders gefragt sind.

RZ: Die Abwrackprämie ist in aller Munde, in Folge muss nun der Gebrauchtwagenmarkt reagieren. Opel Sigg hat mit einem langjährigen All-Inklusive-Servicepaket darauf reagiert. Welche Rolle spielt Radio für das Autohaus bei der Kommunikation dieser Leistung?
Zimtgarten: Für unseren Kunden Opel Sigg ist Radiowerbung parallel zu Print von sehr großer Bedeutung. Neben der regelmäßigen Bewerbung von speziellen Angeboten via Funkspot wird der Abverkauf auch durch den Einsatz von - zwar weniger kreativen aber hochfrequenten - Patronaten (u.a. Verkehrs-Service) erfolgreich unterstützt.

RZ: Nach Brandts Tierladen haben Sie mit dem Autohaus Sigg erneut einen Mittelständler im Radio präsent gemacht. Was war für den Kunden der ausschlaggebende Faktor ins Radio zu gehen?
Zimtgarten: Der Kunde nutzt schon seit längerer Zeit Radiowerbung als wichtigen Teil seiner Kommunikationsstrategie. Bislang zwar auch mit hohem Druck aber mit eher zurückhaltenden bzw. unspektakulären Spotmotiven. Gemeinsam mit uns wollte Opel Sigg neue Wege in der Funkwerbung gehen – sprich kreativer, provokanter, witziger. „Indische Gebrauchtwagen“ ist daher bereits das fünfte Spotmotiv, bei dem unser Kunde dezidiert eine kreative und witzige Idee nachgefragt hat. Der Erfolg der bisherigen Kampagnen führte auch zu einer Erhöhung der Spendings in der Funkwerbung

RZ: Für mittelständische Unternehmen der Region stellt sich die „Preis-Frage“ besonders. Wo können Kunden durch das unschlagbare Preis-Leistungsverhältnis von Radio profitieren, aber woran sollten sie keineswegs sparen?
Zimtgarten: Sparen bei der Funkspot-Produktion ist ein schlimmer Fehler. Ist der Spot dröge, langweilig, uninspiriert oder gar technisch mangelhaft, ist der gesamte Flight im Prinzip zum Scheitern verurteilt. Denn auch im Lokalfunk müssen sich Spotmotive mit den großen nationalen Kampagnen messen lassen. Radio bietet mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, sehr schnell auf Marktentwicklungen reagieren zu können und dementsprechend die eigenen Angebote der jeweiligen Zielgruppe zu kommunizieren.

RZ: Wie muss ein richtig guter, wirkungsvoller Spot klingen?
Zimtgarten: Mit Phantasie und Kreativität erdacht und konzeptioniert. Professionell von guten Sprechern oder Schauspielern interpretiert. Mit Erfahrung und Liebe zum Medium und seinen Möglichkeiten produziert.

RZ: Wie wichtig ist dabei eine prominente Stimme?
Zimtgarten: Eine Promi-Stimme kann als Testimonial hilfreich sein – muss sie aber nicht. Das ist sehr abhängig vom Produkt bzw. der Dienstleistung und natürlich dem Budget des Werbetreibenden. Promi-Stimmen sind erheblich teurer als „Standard-Stimmen“. Bei der Promi-Stimme stellt sich immer auch die Frage „Erkennt der Durchschnittshörer die Stimme des Promis? Oder kennt er nur das Gesicht?“ Grundsätzlich sollte ein Promi-Testimonial nicht unmotiviert eingesetzt werden – ein Zusammenhang zwischen angebotenem Produkt bzw. Dienstleistung und dem Werbeträger sollte gegeben sein.

RZ: Haben Sie derzeit einen Lieblingsspot? Einen, von dem Sie gern sagen würden, dass er aus Ihrer Feder stammt?
Zimtgarten: Ja. Der Mc Donald's-Funkspot "Nicht mehr alle Tassen im Schrank – Mikrowelle". Der ist schön absurd und richtig gut - das trifft unseren Humor.

RZ: Aktuelle Studien zeigen: Je mehr Internet desto mehr Radio. Im Klartext: Surfer lassen sich am liebsten von Radio/Audio ins Web begleiten. Was heißt das für die Kreation der Zukunft?
Zimtgarten: Radio bekommt eine Lotsenfunktion – durch die Nennung der Website kann viel an "trockener" Sachinformation gespart werden und dafür mehr Zeit für Kreatives eingesetzt werden.

RZ: Danke für das Gespräch – und wir verweisen gern auf das Vormonats-Interview mit weiteren spannenden Aspekten rund um die Radiowerbung und -kreation!

Hier können Sie den Gewinnerspot auf www.spotcharts.de anhören.




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