Medientage München 2009: Radio Summit - New Business, New Radio, New Formats
Infotainment-Veranstaltung der Radiozentrale als Kern-Session im Radiostrang der Münchner Medientage 2009 / Panel 8.4 / 29. Oktober 2009, 14.00 bis 15.30 Uhr
Dass Radio/Audio in der digitalen Welt deutlich an Relevanz gewinnen würde, darauf hätte anfangs kaum einer gewettet. Mittlerweile aber ist belegt: Mit der Internetnutzung steigt auch der Radiokonsum. Denn die Surfer lassen sich auf ihrem Weg ins Web am liebsten von Radio begleiten. Zudem modifizieren die neuen Wege und Möglichkeiten das Bild von Radioprogrammen, die ihre Marken zunehmend als medienübergreifende Lieferanten von Inhalten rund um den Kompetenzbereich Musik und Regionales verstehen. Mit der Folge, dass auch und gerade die Radionutzung der Jungen stetig wächst. Am Beispiel
einer der besten multimedialen Radioshows der Welt wird diskutiert, wie diese Reise hin zu einer neuen Wahrnehmung erfolgreich weiter geführt werden kann. Dabei ist sowohl der Hörer- als auch der Werbemarkt im Blick: Können tausende von eigenen Community-Teilnehmern, Freunden bei Facebook oder twitter-Followers das Traditionsmedium auch im Werbemarkt neu aufladen? Welche Rolle spielen Radio2.0, Webcasts/Simulcasts oder mobile Devices wie i-phone-Applikationen? Und wie muss die Radiowerbung der Zukunft gestaltet sein, wenn noch mehr Medien um die Aufmerksamkeit des Nutzers rangeln? Eine zu den Medientagen veröffentlichte Studie zur impliziten Werbewirkung machte deutlich, dass Werbewirkung im Radio keiner gezielten Aufmerksamkeit bedarf. Vielmehr steuert das Intuitive unser Handeln. Im Klartext: seine emotionale Kompetenz bringt Radio weitere neue Chancen. Auch in der werblichen Ansprache heißt es also umdenken - hin zu "New Business - New Radio - New Formats".
Der Radio Summit als Veranstaltungsform ging ebenfalls neue Wege: Als Infotainment-Format wurde er als Radioshow mit abwechslungsreichen Bausteinen konzipiert: Eine hochkarätige Expertenrunde erörterte Ideen und weitere Schritte für eine neue Wahrnehmung und Relevanz von Radio in der digitalen Zukunft – auf Grundlage diverser Impulse.
IMPULSE
Top-Moderator Geoff Lloyd von Absolute Radio UK (vormals Virgin Radio) präsentierte, wie sich eine der weltbesten Radioshows "Geoff Lloyd´s Hometime Show" als Marke vernetzt und für die Zukunft rüstet. Und er zeigte vor allem auf, wie wichtig dabei der Aufbau von Personalities und Content sein wird. Wie sich Radio und Werbewirtschaft diesbezüglich aufstellen sollten bzw. welche Geschäftsmodelle greifen, stellte
Christophe Montague, Geschäftsführer der Radio NRJ Deutschland, vor. Und als weiterer Impulsgeber war
Christoph Wild, Leiter der Werbe- und Marktforschung ARD-Werbung, an Bord. Er präsentierte die Ergebnisse der exklusiv zu den Medientagen von AS&S Radio und Radiozentrale veröffentlichten Studie zur impliziten Werbewirkung.
PANELRUNDE
Es diskutierten unter der Leitung von
Berthold Brunsen, Geschäftsführer Radio Bremen Media und Vorsitzender des Marketing-Ausschusses der Radiozentrale:
Florian Grimm (Partner und Geschäftsführer der Hamburger Kreativschmiede Grimm Gallun Holtappels),
Wolfgang Schuldlos (Geschäftsführer Zenithmedia München),
Christian Schalt (Geschäftsführer 94,3 rs2 und 98,8 KISS FM) und
Rainer Tief (Leiter Programmbereich Multimedia und Jugend des Bayerischen Rundfunks).

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 vlnr: Brunsen, Grimm, Panelrunde mit Montague, Schalt, Schuldlos
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Textliche Zusammenfassung der Ergebnisse und Standpunkte
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Die Lebensläufe der Teilnehmer des Radiozentrale-Panels finden Sie
hierVideostream zum Nachverfolgen
Von der Veranstaltung wurde ein
Videostream erstellt. Leider konnte dieser aufgrund von technischen Schwierigkeiten des Produzenten auf www.medientage.de nicht online gestellt werden. Wenn Sie den Radio Summit 1:1 nachverfolgen wollen, schicken Sie uns eine Email an presse@radiozentrale.de. Wir schicken Ihnen dann gern eine DVD zu.