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Radio im Rampenlicht beim 1. Deutschen Radiopreis


Deutschland hat ein neues, glanzvolles Medienevent: den Deutschen Radiopreis. Mit dem neuen Preis wurden zum ersten Mal gemeinsam getragen von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern die herausragenden Leistungen eines Jahres im Medium Radio ausgezeichnet werden. Erstmals wurde der neu geschaffene Preis am 17. September 2010 im Rahmen einer festlichen Gala in Hamburg verliehen – mit prominenten Gästen, den musikalischen Top-Künstlern Phil Collins, Lena, Jason Derulo, Ich + Ich und Silbermond sowie bekannten Laudatoren von Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Box-Champion Wladimir Klitschko, dem Journalisten Stefan Aust bis zum Fußball-Experten Reiner Calmund. Moderiert wurde die Gala von der langjährigen Radiofrau und Sportstudio-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein. Für das Radio kommentierten Susanka Bersin von bigFM und Thomas Mohr (NDR 2) die Gala gemeinsam live (v. li. nach re: K. Müller-Hohenstein im Radiointerview; S. Bersin; T. Mohr):
 

 
Die Hörfunkprogramme der ARD und die Privatradios in Deutschland haben den bundesweit ausgerichteten Preis in Kooperation mit der Freien und Hansestadt Hamburg gestiftet. Als Kooperationspartner fungierte das Adolf-Grimme-Institut: Es betreute die umfangreiche Jury-Arbeit. Die Federführung für die Organisation des Deutschen Radiopreises hatte der NDR übernommen.

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale und Beiratsmitglied beim Deutschen Radiopreis: „Die Preisverleihung trägt dazu bei, dem Radio in Deutschland den Platz einzuräumen, der ihm zukommt. Als Marketing-Initiative privater und öffentlich-rechtlicher Radiostationen erarbeiten wir seit 2005 gemeinsam Konzepte und Kampagnen zur Profilierung unseres Mediums im Markt. Der Deutsche Radiopreis ist ein Paradebeispiel im dualen Zusammenspiel, um die Leistungs- und Innovationsfähigkeit von Radio emotional und glamourös und unter Beweis zu stellen.“

Der Deutsche Radiopreis prämiert die aktuellen Topleistungen von Deutschlands Begleit- und Informationsmedium Nummer eins. Die journalistische Leistung wird dabei ebenso herausgestrichen wie die emotionale Kraft des Hörfunks. Jedes Programm konnte maximal drei Produktionen aus dem Zeitraum Juni 2009 bis Mai 2010 einreichen und dabei die Kategorien selbst wählen. Analog zum Deutschen Fernsehpreis ist das Vorschlagsrecht für die Auszeichnungen auf Sender begrenzt, die die Produktionen selbst hergestellt haben oder sie haben herstellen lassen. Die Ausschreibung lief vom 01. Mai bis zum 01. Juni diesen Jahres.
Die Preisträger

Ausgezeichnet wurden:
Beste Moderation: Jochen Trus (105‘5 Spreeradio Berlin)
Beste Morgensendung: „Der schöne Morgen“ (RBB radioeins)
Beste Höreraktion: „Ganß nah dran“ Spezial – das DDR Experiment (Antenne Thüringen)
Beste Comedy: „Neues vom Känguru“ (RBB Fritz)
Bestes Interview: „Montalk“ (WDR 2)
Beste Reportage: „Letzte Fahrt ins Spielzeugland“ (Nordwestradio / Radio Bremen und NDR)
Beste Recherche: „Bonga Boys. Global Village Stories“ (WDR/SR/SWR/RBB/DLF)
Bestes Sportformat: „Liga Live“ (WDR 2)
Beste Musiksendung / Beste Sendung: „Lange Nacht: Dir gehört mein Leben“ (Deutschlandradio
Kultur)
Bestes Sounddesign: „Electronic Musik Poems“ (Sunshine Live)
Beste Innovation: “Die Frage on3-radio” (Bayerischer Rundfunk).

Sonderpreise des Beirats gingen an den Moderator John Ment, der seit über 20 Jahren bei Radio Hamburg herausragende Arbeit leistet, an das Hörfunk-Team der ARD bei der Fußball-Weltmeisterschaft für die hervorragende Berichterstattung aus Südafrika, an den Sender Antenne Bayern, der seit Jahren durch Kreativität und Kontinuität beeindruckt, sowie an Phil
Collins, der zu den meistgespielten Interpreten im deutschen Radio gehört.

Die Begründungen der Jury können hier nachgelesen werden.
Die Jury
Eine vom Adolf-Grimme-Institut ausgewählte Jury vergab die Preise in insgesamt elf Kategorien - sie decken die publizistische Breite des traditionsreichsten Massenmediums ab. Die Entscheidung über die Gewinner des Deutschen Radiopreises traf allein die vom Adolf-Grimme-Institut ausgewählte Jury. Um eine unabhängige Auswahl und Bewertung der eingereichten Produktionen zu gewährleisten, wirkten keine Vertreter aus dem Hörfunk der ARD und der privaten Radiosender in der Jury mit. Der Deutsche Radiopreis ist - ähnlich wie die vom Grimme-Institut verliehenen Fernseh- und Onlinepreise - nicht dotiert.
Ausstrahlung der Gala
Novum in Radio-Deutschland: Die Gala wurde am 17.9. ab 20.05 Uhr gemeinsam von 26 öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern übertragen. Auch einige Webradios wie QUU.FM und der Audio-Service radio.de strahlten live aus. Hinzu kamen zahlreiche Programme, die über die Verleihung des Deutschen Radiopreises berichteten oder Ausschnitte sendeten. Live übertragen wurde die Show auch im Internet. Ab 24.00 Uhr strahlte das NDR Fernsehen die Gala aus.

Folgende öffentlich-rechtliche Radioprogrammen strahlten live aus: Bayern 3, Bremen Vier, hr3, MDR Jump, NDR 2, RBB radioBERLIN, SR 1 Europawelle, SWR 3 und WDR 2 gesendet. Auf Mittel- und Langwelle überträgt zudem der Deutschlandfunk. Bei den Privatradios übertragen 94,3 rs2, alster radio 106!8, Antenne Bayern, Berliner Rundfunk 91!4, bigFM, Energy Hamburg, Oldie 95, Radio 21, radio ffn, Radio Hamburg, RADIO PSR, Radio Regenbogen, radio SAW, Rockland Radio, RPR1. und R.SH.
Rückblick
Ein glamouröser Abend, der vor allem die Preisträger und prominenten Laudatoren mit ihren persönlichen Radiogeschichten in den Mittelpunkt rückte. Ein Rückblick im Video:



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Mehr Infos
Infos und Fotos finden Sie auch auf der offiziellen Seite des Deutschen Radiopreises .
Ein kurzes Audio-Statement von Lutz Kuckuck finden Sie hier. Weiteres sendefähiges Audiomaterial auf Anfrage: presse@radiozentrale.de
 
Radiobeiträge: Vorab-Berichterstattung Deutscher Radiopreis
NDR Info / NDR-Mediathek: Beitrag "Deutschland bekommt den Radiopreis"
 
Beiträge privater Radiostationen:
Von unten nach oben: R.SH (Andreas Rackow - Startbeitrag), Radio Hamburg (Aufsager und Startbeitrag von Marei Ehmke), Radio Euroherz (Philipp Spiegel), Radio NRW (Tobias Häusler zum Laudator Hans-Dietrich Genscher/"Beste Reportage" und Gesa Winckelmann zu Musikact und Laudatorin Lena/"Beste Morgensendung"), Hit-Radio Antenne Niedersachsen (Jessica Müller zum Laudator Stefan Aust/"Beste Recherche"), Spreeradio 105'5 (Marc-Anton Schmitt zum Laudator Thomas Hermanns/"Beste Comedy"), Radio Hamburg (Tobias Senff/Susanne Nowak zum Laudator und Musikact Adel Tawil/"Beste Moderation"), Antenne Bayern (Kathie Kleff zur Moderation von Katrin Müller-Hohenstein) und radio ffn (Maik Pagels zur Laudatorin Stefanie Kloß/Silbermond/"Beste Musiksendung"):
 


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