Spot des Monats April 2010: Stiebel.Creation und Haag Marketing für den Kunden saarVVn
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 Patrick Stiebel(Stiebel.Creation), Judith Petit (Haag Marketing & Design)
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Mit Hilfe des Osterhasen funkten sich im April Stiebel.Creation und Haag Marketing & Design für die Verkehrsbetriebe saarVV in die Herzen der Spotcharts-Voter: Im saisonalen Spot „Von Hühnerfeld bis Rammelfangen und zurück“ nutzt selbst Meister Lampe das Tagesticket für Bus und Bahn, um seine bunten Eier in die Nester zu legen. Herzlichen Glückwunsch an
Patrick Stiebel von
"Stiebel.Creation" und
Judith Petit von
„Haag Marketing & Design“.
Radiozentrale (RZ): Zunächst Glückwunsch zum Monatssieg. Wie wichtig war es Ihnen, vom Endverbraucher direkt ausgezeichnet zu werden? Patrick Stiebel: Es gibt ja den Spruch: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken – und nicht dem Angler“. Insofern ist eine Auszeichnung durch die Hörer natürlich das beste Zeugnis für unsere Arbeit. Denn nur darauf kommt es bei der Kreation von guter Werbung an: Sie muss dem Endverbraucher gefallen und ihn ansprechen. Der Publikumspreis ist bei Awards vielleicht normalerweise nicht der aufsehenerregendste – aber für uns ist es der wichtigste.
RZ: Der saisonale Bezug zu Ostern scheint bei der Spotchart-Community angekommen zu sein. Wie wichtig ist Ihrer Erfahrung nach der saisonale Bezug für den Erfolg eines Spots?
Stiebel: Gerade vor den traditionellen Festen wie Weihnachten oder eben Ostern ist der Hörer durch eine saisonal angepasste Gestaltung des Spots den Hörer oftmals noch direkter zu erreichen. Der Schlüssel ist die emotionale Stimmung, in der sich die meisten Hörer befinden. Ganz schön ist dies momentan wieder vor der WM miterleben.
RZ: Der Osterhase ist sicherlich nicht das ganze Jahr für die Verkehrsbetriebe werblich im Einsatz. Wie sehen die weiteren Motive aus – oder handelte es sich hier um eine punktuelle/zeitlich begrenzte Aktion? Wie ist der Radiospot in die Gesamtkampagne der Verkehrsbetriebe eingebunden?
Judith Petit: Passend zum Start der Ausflugssaison 2010 wurden die Tageskarten des saarVV beworben – hier waren die Radio-Spots tatsächlich nur ein Anteil des Mediamixes. Anzeigenschaltung, Plakatwerbung, Online-Werbung und PR-Arbeit waren zusätzliche Elemente. Im Laufe des Jahres werden weitere Produkte des Kunden saarVV beworben – natürlich immer mit zu diesen Produkten passenden Kampagnenmotiven. Zurzeit läuft z.B. eine Kampagne zum saarVV Bürgerticket – auch hier kommt wieder ein Funkspot zum Einsatz.
RZ: Sicherlich war für den regionalen Werbetreibenden die regionale Planbarkeit ein wichtiger Faktor für die Wahl von Radio? War das der ausschlaggebende?
Petit: Für die Kampagne zu den Tageskarten wurde ein bunter Mediamix entwickelt – hier hat natürlich das regionale Radio auch eine große Bedeutung und darf nicht fehlen.
RZ: Welche Zielsetzung verfolgte der Kunde?
Petit: Mit dieser Kampagne sollten die Tageskarten des saarVV gezielt zum Start der Ausflugssaison 2010 beworben werden und dieses Angebot den Kunden noch einmal ganz bewusst vorgestellt werden. Die Tageskarten sind das ganze Jahr über ein attraktives und günstiges Angebot des saarVV, doch vor allem für die Ausflugsmonate sind diese Tickets besonders beliebt und gefragt.
RZ: Wie war der Mediaplan ausgerichtet?
Petit: Für die Funkspots wurde die WFS-Kombi belegt – hierzu gehören die Radiosender SR1, SR 3 und RADIO SALÜ – es wurde darauf geachtet die bestmöglichen Sendezeiten zu belegen um möglichst viele Saarländer zu erreichen.
RZ: Sie haben dabei in nur vierzehn Sekunden eine Geschichte bildlich-einprägsam erzählt. Standen Sie vor der Herausforderung, im Block aufzufallen oder war das eher ein guter Budgetgrund?
Stiebel: Wir wollten auch mal neue Wege gehen und von den standardmäßigen 30-Sekündern abweichen. Es gibt Untersuchungen, nach denen kurze Spots um 30 Prozent effektiver sind als die mit herkömmlicher Länge. Vorgemacht hat es BMW mit der Kampagne für das Mini Cabrio. Natürlich sind kurze Spots nicht für jedes Projekt geeignet – aber dort, wo die zu transportierende Message und das Konzept es erlauben, können sie eine hervorragende Alternative sein.
RZ: Können Sie uns zum Ende des Gesprächs noch etwas zum Erfolg des Einsatzes sagen?
Petit: Ich kann Ihnen leider keine Umsatzzahlen zu den Tageskarten nennen; jedoch haben wir Auswertungen der Online-Kampagne, die auch Bestandteil des Mediamixes war. Hier können wir erkennen, dass die Kampagne in der Öffentlichkeit auf jeden Fall gut angekommen ist und präsent war. Das haben wir einer gut geplanten Kampagne und einem starken Mediamix zu verdanken.
RZ: Wir würden auch gern noch etwas über die Macher hinter dem Gewinnerspot erfahren … sagen wir, in jeweils fünf Sätzen:
Stiebel: STIEBEL.CREATION ist ein sehr junges Unternehmen. Ich gründete die Firma im Januar 2010, nachdem ich insgesamt zehn Jahre für die On Air Promotion mehrerer Radiosender verantwortlich war. Wir konzipieren und produzieren alle Arten von kreativen Marketingmaßnahmen im Bereich Audio – angefangen vom Funkspot bis hin zur On Air Promotion für Radiosender. Außerdem bieten wir unseren Kunden auch innovative Lösungen, wie zum Beispiel Marketing per Facebook an.
Die Zusammenarbeit mit Haag Marketing & Design besteht seit Gründung von STIEBEL.CREATION. Wir haben beide schnell erkannt, dass sich unsere Erfahrungsschätze sehr gut ergänzen.
Petit: Haag Marketing & Design arbeitet als Kreativpartner für regional und national agierende namhafte Kunden. Gegründet wurde die Agentur 1990 im IT Park Saar, seit 2003 wird sie gemeinsam von den beiden Gesellschaftern Norbert Haag und Ralf Schmitt geführt. Unser Management und unsere Arbeit für die Kunden sind geprägt von Transparenz und Glaubwürdigkeit. Haag Marketing & Design gewährleistet als inhabergeführte Agentur eine hohe Beratungsqualität und die persönliche Kundenbetreuung durch qualifizierte Diplom-Designer und Marketingspezialisten.
Danke für das Gespräch – und wir freuen uns auf weitere frühlings-frische Spots, die beim Publikum von Hühnerfeld bis Rammelfangen so gut ankommen.
Hier können Sie den Gewinnerspot auf www.spotcharts.de anhören.