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Spot des Monats Mai 2010: Department Studios für den Kunden Fujitsu Siemens



v.l.n.r. Fabian Benninghoven, Thomas Pohl - Department Studios
Beim Voting der Spotchart-Community haben die Department Studios aus Frankfurt mit dem Spot „Fujitsu“ des Kunden Fujitsu Siemens den Monatssieg im Mai geholt. Herzlichen Glückwunsch! Fünf Fragen an Thomas Pohl, Inhaber und Head of Production, von den "Department Studios" aus Frankfurt:

Radiozentrale (RZ): Zunächst Glückwunsch zum Monatssieg. Wie wichtig war es Ihnen, vom Endverbraucher direkt ausgezeichnet zu werden?
Thomas Pohl:
Danke für die „Blumen“. Im Prinzip ist ein derartiges Urteil das einzig relevante. Es ist einfach erfrischend, mit dem Bauch-Gefühl beurteilt zu werden. Wir haben inzwischen davon Abstand genommen, uns an Wettbewerben zu beteiligen, in denen s.g. Experten über die Qualität eines Spots entscheiden. „Merkwürdigerweise“ gewinnen bei diesen Ausschreibungen immer oftmals dieselben, die zudem auch noch häufig selbst in solchen Jurys auftauchen.

RZ: Wie lautete denn die konzeptionelle Aufgaben- bzw. Zielstellung des Kunden?
Thomas Pohl:
Steigerung der Marken-Wahrnehmung, Darstellung der technischen Features der Notebooks und Lenken des Hörers auf die extra eingerichtete Homepage.

RZ: Sie gehen in dem Spot humorvoll auf die Ausspracheschwierigkeit des Produktnamens ein. Finden Sie es im Sinne der Markenbildung nicht riskant, den Namen mehrfach falsch aussprechen zu lassen?
Thomas Pohl:
Nein – , da die falsche Aussprache zum Mitdenken animiert und sich dadurch die Marke besser einprägt. Dies belegen zudem die Marktanalysen. Zudem erzeugt die Fähigkeit zur Selbstironie Sympathien beim Hörer. Diese Form von Humor wird vom Konsumenten ganz anders honoriert als der Humor, der sich über andere lustig macht. Außerdem ermöglicht dieses Konzept eine Penetrierung des Markennamens wie in kaum einer anderen Spotform: 9mal in 30 Sekunden – das ganze ohne zu nerven... Natürlich müssen bei einem derartigen Spot die Rahmenbedingen stimmen: 1. Die Marke 2. Der Kunde 3. Relativ kurzer Ausstrahlungszeitraum. Bei der Konzeptpräsentation hatte ich natürlich auch konventionellere Vorschläge in der Tasche. Ich habe alle Ideen im Gremium vortragen dürfen und dabei fiel die Entscheidung schnell für die „Verunglimpfung“ des Markennamens. Übrigens habe ich der Marketingabteilung in dieser Phase die Spotentwürfe nicht zu lesen gegeben.

RZ: War dieser Spot Teil einer (crossmedialen) Kampagne – wenn ja, wie war/ist er eingebunden?
Thomas Pohl:
Wie bereits erwähnt sollten die Hörer über die extra eingerichtete Homepage einen Partnerstore aus ihrer Umgebung finden, um sich vor Ort weitergehend zu informieren. Dafür wurden übrigens auch Domain-Namen mit den falschen Schreibweisen eingerichtet.

RZ: Können Sie uns etwas über den Erfolg des Spots/Kampagne erzählen?
Thomas Pohl:
Interessanterweise deckt sich der 1. Platz bei Spotcharts mit der Hörer-Analyse der ARD-Werbung Sales & Services, die diesem Spot eine enorme Aufmerksamkeitsstärke, verbunden mit einer starken Steigerung des Bekanntheitsgrades bescheinigt hat. Aber am zufriedensten waren natürlich unsere Kunden, deren Zugriffzahlen auf die Homepage förmlich explodiert sind.

RZ: Wir würden auch gern mehr über die Macher hinter dem Gewinnerspot  erfahren:
Thomas Pohl:
Wir sind ein kleines Medienunternehmen in der Frankfurter Innenstadt. Zu unseren Kerngebieten gehört die Produktion (und auf Wunsch auch die Konzeption) von Radio- & TV-Werbung, Imagefilmen und Eventmedia. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine wirklich enge Verzahnung von Bild UND Ton. Wer mehr erfahren möchte, ist herzlich auf unsere Homepage eingeladen: www.departmentstudios.de

RZ: Danke für das Gespräch.


Hier können Sie den Gewinnerspot auf www.spotcharts.de anhören.




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