RADIO DAY 2010: “Der Radio-Effekt: Wo Werbung ankommt”
Auf dem RADIO DAY 2010 in Köln erlebten am 7. Oktober rund 3.000 Fachbesucher aus der Hörfunk-, Medien- und Marketingbranche den Radio-Effekt. Unter dem Motto „Der Radio-Effekt: Wo Werbung ankommt“ präsentierten RMS und AS&S Radio den RADIO DAY im Kölner Staatenhaus am Rheinpark. Der RADIO DAY Kongress informierte mit hochkarätigen Referenten und interessanten Vorträgen zu aktuellen Themen und Trends rund um Radio, Audiokommunikation, Werbung und Wirtschaft. Auch in der RADIO DAY Lounge ging es gewohnt kommunikativ zu. Im Austausch mit den Ausstellern erfuhren die Besucher alles über die Angebote für das Radiojahr 2011 und das Potenzial des Mediums und Werbeträgers Radio. Abschluss des Tages war die RADIO DAY Party mit Revolverheld.
Die Radiozentrale war erneut mit einer eigenen Panel-Reihe im Kongress und einem eigenen Meeting-Point (Stand 53 in der Lounge) vertreten.
Spannende Vorträge
Referenten zeigten das Potenzial des Mediums
Hochkarätige Referenten füllten den RADIO DAY Kongress mit Leben. Auch außerhalb der Vorträge äußerten sie sich mit ihrer persönlichen Einschätzung zu Radio. So zum Beispiel erklärte Radioexperte Ralph van Dijk, den die Radiozentrale präsentierte: „Radio ermöglicht es Werbungtreibenden, ihren Konsumenten wesentlich näher zu kommen – und das täglich. Wenn Radiowerbung gut gemacht ist, kommuniziert sie unterbewusst mit ihrem Hörer und löst damit stärkere Kaufimpulse aus, als jedes andere Medium.“ Dr. Ingo Stryck, Marketingleiter des Geflügelproduzenten Wiesenhof, geht noch weiter: „Funk hat TV als Leitmedium abgelöst. Und das mit Erfolg. Zweistellige Zuwachsraten in einem umkämpften Segment sprechen für sich.“ Ralf Höpfner, zuständig für die PR der Flensburger Brauerei, konnte dies nur bestätigen: „plop´! Man hört nur gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“ Ebenso begeistert war Christian Stegemann von der innocent GmbH: „Radio ist ein Medium, zu dem Hörer eine sehr persönliche Beziehung aufbauen. Das heißt: Man kann die Konsumenten darüber auch sehr persönlich ansprechen - so wie es bei innocent üblich ist.“
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 Meyer, Haeusler, Ellenbeck/van Loh, Schneider, van Dijk
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Kongresspart der Radiozentrale
"Radio to go - was bringen die mobilen Wege?"
Die Radiozentrale präsentierte auch dieses Jahr wieder drei interessante und sehr gut besuchte Panels innerhalb des Kongressprogramms. Im Themenschwerpunkt Radio & Audio entwickelte zum Beispiel eine hochkarätige Expertenrunde, wie Sender und Werbetreibende in Zeiten von internetfähigen Mobiltelefonen die neuen mobilen Wege und Angebote wie Radio- und Audio-Apps effektiv nutzen können. Basis der Session "Radio to go" war ein Impulsvortrag zu den Potentialen mobiler Audio-Medien von Crossmedia-Spezialist
Ansgar Mayer. Im Anschluss diskutierte und erarbeitete er gemeinsam mit einer Referentenrunde, welche Handlungsempfehlungen sich daraus für die Medien- und Werbewirtschaft ergeben. Es diskutierten
Dirk Ellenbeck, Leiter Kommunikation für Technik & Innovationen bei Vodafone Deutschland, und
Dirk van Loh, Geschäftsführer Regiocast. Moderiert wurde die Runde von Spreeblick-Blogger und Radiomann
Johnny Haeusler. Mehr Infos:
www.radioday.de
Das am Ende der Session von Vodafone verloste Smartphone HTC Legend inkl. Radioland-App ging im übrigen an: Raphael Rembges, Marketingleiter bei der Fahrzeugwerke LUEG AG. Herzlichen Glückwunsch!
"Plop - das flenst! Die Belohnung macht den Unterschied."
Dass wirkungsvolle Funkwerbung nicht lautstark um die Aufmerksamkeit des Hörers kämpfen muss, zeigtw ein weiteres Panel der Radiozentrale im Themenschwerpunkt Werbung & Wirkung. Fakt ist: Selbst beiläufig Gehörtes wird wahrgenommen und verarbeitet – und wirkt auf Kaufimpuls und Markenimage. Wichtig hierfür sind emotionale Elemente, die die für die Zielgruppe richtigen Belohnungsversprechen transportieren.
Ralf Höpfner von der Agentur markenfeuer ist zuständig für die PR der Flensburger Brauerei und zeigte zusammen mit Johannes Schneider von der decode Marketingberatung in "Plop - das flenst! Die Belohnung macht den Unterschied", wie werbungtreibende Unternehmen erfolgreich via Radio ihre Hörer belohnen. Zum Abschluss der Session kamen am Stand der Radiozentrale Referenten und Panel-Besucher bei einem frischen Flens ins Gespräch. Kleines Goodie für alle Radioday-Besucher war der am Veranstaltungstag kostenfrei erhältliche Handy-Klingelton "Plop!".
Mehr Infos:
www.radioday.de"RADIOlogy. Advertising on a deeper level" - MIT SIMULTAN-ÜBERSETZUNG
Was ist das Geheimnis von Radiospots, die für den Hörer einen Unterschied ausmachen? Sie müssen die Hörer persönlich ansprechen, damit ihre Botschaften wahrgenommen werden. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie Menschen hören. Dieses Wissen nennt
Ralph von Dijk RADIOlogy. Ralph von Dijk ist der Ansicht, dass RADIOlogy in die gesamte Produktion eines Spots einbezogen werden sollte. Worauf kommt es genau an? In seinem Beitrag "RADIOlogy" stellte er vor, wie Kampagnen von Agenturen angeleitet und Skripte geschrieben werden können, damit der Spot ein Erfolg wird. Das Radio hat seiner Meinung nach zwei Vorteile: Auf der einen Seite ist es ein persönliches Medium. Auf der anderen Seite wird in einem Werbeblock weniger gezappt. Dies können Unternehmen für sich nutzen! Ein weiteres Merkmal des Radios: Für das Medium ist die Sprache ausschlaggebend. Mit der Stimme eines Sprechers wird das Image einer Marke, das Persönliche und die eigentliche Information übertragen. Natürlichkeit und Glaubwürdigkeit sind dabei die wichtigsten Aspekte. Es muss aber nicht immer alles gesagt werden, meint der Radiospezialist. Gerade zwischen den Zeilen zu lesen, macht den Spot für den Hörer interessant. Eins ist klar: Das Geheimnis eines erfolgreichen Radiospots besteht in der Mischung zwischen der Relevanz für den Hörer und der Vertrautheit, die erzeugt wird. An originellen Beispielen verdeutlicht der Radioexperte Ralph van Dijk, wie ansprechende Radiowerbung für Konsumenten und Werbetreibende klingt - und zeigte eindrucksvoll, wie unterschiedlich und mediengerecht TV- und Radiospots für ein und dieselbe Kampagne gestaltet werden können.
Mehr Infos:
www.radioday.de
Krönender Abschluss war die RADIO DAY Party. In diesem Jahr rockte die Hamburger Band Revolverheld die Bühne.
Und die Tweets zum RADIO DAY sind via twitter über #rd10 einzusehen.