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Spot des Monats Juli 2010: BECKDESIGN für den Mieterverein Bochum



v.l.n.r. Guido Beck, Jörg Eilts
Beim Voting der Spotchart-Community konnte „BECKDESIGN“ aus Bochum mit dem Spot „Nebenkosten Nachzahlung“ des Kunden Mieterverein Bochum punkten und sich im Juli an die Spitze der Spotcharts setzen. Herzlichen Glückwunsch! Fünf Fragen an Guido Beck, Geschäftsführer „BECKDESIGN“ aus Bochum:

RZ: Sie haben bei der Sprecherwahl auf bekannte Stimmen zurückgegriffen. In diesem Fall auf den Schauspieler Martin Bross. Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach bekannte Stimmen im Rahmen einer Hörfunkproduktion?
Guido Beck: Erst einmal sind bekannte Stimmen auch routinierte Könner ihres Faches und somit eine Art „sichere Bank“. Auf der anderen Seite sind es aber auch kreative Köpfe, die jede Produktion verbessern. Trotzdem freut uns, wenn wir bei Produktionen auch Stimmen entdecken - wie den sog. Off-Sprecher bei dem Siegerspot, der von einem „Neueinsteiger“ gesprochen wurde.

RZ: Konnte der Kunde bereits vorher auf Radioerfahrung zurückblicken oder haben Sie hier für eine Premiere gesorgt?
Guido Beck:
Als traditionell geprägte Institutionen wie es die Mietervereine sind, war es auch für die Bochumer Neuland, sich mit dem Thema Radiowerbung auseinander zu setzen. In konstruktiven Gesprächen wurde man sich aber schnell einig, dass für die breit angelegte Image- und  Dienstleistungskampagne die regionale Reichweite des Radios  unschlagbar ist. Der Rest an Bedenken verflog bei den Hörproben und schließlich bei dem evaluierten Resultat.

RZ: Wie genau sah hier die Zielsetzung des Kunden und Ihre zugrunde gelegte Strategie aus?
Guido Beck:
Ziel war es, den Bekanntheitsgrad des Mietervereins und seines Beratungsangebotes zu steigern und neue Mitglieder zu werben. Da der Spot nicht länger als 20 Sekunden sein durfte, war klar, dass wir schnell die Aufmerksamkeit der Hörer erzielen mussten. So haben wir den verärgerten Mieter gewählt, der sich von der ersten Sekunde an lautstark über seine Nebenkosten-Abrechnung beschwert und nur durch das Beratungsangebot des Mietervereins beruhigt werden kann. Insgesamt umfasst die Serie sechs Spots, die abwechselnd in Intervallen gesendet wurden, um einer Ermüdung der Hörer entgegen zu wirken.

RZ: War dieser Spot Teil einer (crossmedialen) Kampagne – wenn ja, wie war/ist er eingebunden?
Guido Beck:
Die Radiospots waren praktisch der Auftakt einer crossmedialen Marketingkampagne. Der verärgerte Mieter wurde auch zum Motiv für alle weiteren Aktionen und Werbeträger. Neben den sechs Funkspots gab es Citylights, Plakatmotive im öffentlichen Personennahverkehr, Anzeigen und Flyer sowie ein riesiges Fassadenplakat in unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof.

RZ: Wir würden gerne noch ein bisschen mehr über die Macher des „Spot des Monats Juli“ erfahren:
Guido Beck:
BECKDESIGN ist eine Agentur für Print, Web, Sound und Motion. Alle Arbeiten wie Radiospots oder Videodokumentationen werden inhouse realisiert. Seit 1990 ist unsere Agentur stetig gewachsen und betreut Projekte in NRW und ganz Deutschland. Momentan besteht unser Teram aus neun festen Mitarbeitern und vier Freelancern – allesamt erfahrene Medienprofis, Musiker, Grafikdesigner oder Webprogrammierer.

RZ: Danke für das Gespräch.

Hier können Sie den Gewinnerspot auf www.spotcharts.de anhören.




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