Media-Analyse 2017 Radio I: Die Gunst der Nutzer pro Radio ist ungebrochen – bei mehr Hörern pro Stunde, als Facebook registrierte Nutzer hat

Frankfurt a. M./Berlin, 08.03.2017 – Die neuen Reichweitendaten ma 2017 Radio I bescheinigen dem Radio eine hohe Stabilität seit Jahren trotz vielfältiger neuer Medienangebote für die Nutzer

Radio ist und bleibt unangefochten stabil bei Reichweite und Nutzung. 78,1% der deutschsprachigen Bevölkerung (ab 10 Jahre) schalten wochentags ihr Radio ein und bleiben nach wie vor 4 Stunden dran (78,8% ab 14 Jahre).

Die Welt und gerade die Mediennutzung hat sich in diesen 10 Jahren sehr stark verändert. Dies zeigen nicht zuletzt die massiv ansteigenden  Internetnutzungsdaten. Ohne das Web geht kaum noch etwas in der Welt der Unterhaltung und Kommunikation.

Aber ein Blick in die Geschichtsbücher über die Radionutzung macht deutlich, dass dieses Medium im Herzen seiner Nutzer einen unumstößlich festen Platz hat. Im Jahr 2007 haben 79,4% der ab 14-Jährigen an einem durchschnittlichen Wochentag Radio gehört. Heute 10 Jahre später, in einer fragmentierten Medienwelt  mit unzähligen neuen Angeboten zur Unterhaltung, sind es 78,8 % der ab 14-Jährigen, das sind gerade einmal 0,8 % weniger Hörer. Inzwischen sind ganze Generationen von neuen Hypemedienangeboten von MySpace über tape.tv bis hin zu StudieVZ schon wieder vom Markt verschwunden. Aber auch der Blick auf die Onlinenutzung in Gänze offenbart eine ganz andere Wirklichkeit als in vielen Köpfen verankert: 65,1 % der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren gehen täglich Online. Das sind knapp 10 Millionen weniger Nutzer als beim Radio. Online: 45,1 Millionen tägliche Nutzer, Radio: 54,8 Mio. tägliche Hörer (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2016). Und der Socialmedia-Gigant Facebook hatte 2016 nach eigenen Angaben in Deutschland 28 Millionen registrierte Nutzer. Radio hören jeden Morgen über 32 Millionen Menschen innerhalb einer Stunde zwischen 7 und 8 Uhr.

Das Hören war für die Menschen schon immer einer der wichtigsten Sinne – und es wird in Zukunft eher noch an Bedeutung gewinnen. Das liegt unter anderem daran, dass der Radio- und Audiomarkt den Hörern heute mehr Angebotsformen und -Inhalte bietet als jemals zuvor - sei es beim direkten oder zeitversetzten Zuhören. Podcasts, Hörbücher, Streamingdienste, sie alle nutzen die Kraft und die Touchpointmöglichkeiten der auditiven Ansprache. Aber auch Trends wie die interfacelose Steuerung von Maschinen, also ganz einfach über gesprochene Befehle, zeigen den Trend zu Audio deutlich, wie zum Beispiel Alexa und Co.

Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale fasst die heutige Bedeutung von Audio wie folgt zusammen: „Audio spielt in Zeiten von Multitasking eine immer größere Rolle, denn die Ohren sind immer offen und sind das Tor direkt in Kopf und Herz.“ 

 

Ergebnisse der ma 2017 Radio I

Hier die Reichweitenübersicht als Excel-Datei herunterladen:




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