Infografiken
Alle Daten, Fakten und Zahlen rund um Audio. Wer hört Radio oder Podcast und wie lange? Wo steht Radio im intermedialen Vergleich und wie ist das Medium beim Thema Nachhaltigkeit aufgestellt? Alles auf einen Blick gibt’s hier:
Online-Audio erreicht mit 53 Millionen Nutzer:innen neuen Spitzenwert in Deutschland
Der Online Audio Monitor 2025 zeigt, dass 53 Millionen Menschen ab 14 Jahren in Deutschland Online-Audio mindestens gelegentlich nutzen. Damit steigt die Reichweite auf 76 %, im Vorjahr lag sie noch bei 74 %.
Besonders bemerkenswert ist die langfristige Entwicklung. Seit 2018 ist die Nutzung kontinuierlich gewachsen, von 58 % auf 76 % im Jahr 2025. Auch die regelmäßige Nutzung („mindestens einmal pro Monat“) legt weiter zu und liegt inzwischen bei 69 %. Im Jahr 2018 lag sie noch bei 47 %.
Die Zahlen belegen eine hohe und weiter wachsende Verbreitung von Online-Audio – ob Streaming, Podcasts oder digitales Radio. Für Werbungtreibende eröffnet die hohe Reichweite stabile und skalierbare Rahmenbedingungen für digitale Audio-Werbung.
Podcasts als täglicher Begleiter: RMS Podcast Studie 2026 zeigt Nutzungsmuster im Alltag
Die aktuelle RMS Podcast Studie 2026 zeigt, wie stark Podcasts inzwischen im Alltag der Menschen verankert sind. Untersucht wurde das Nutzungsverhalten von Podcast-Hörer:innen in Deutschland und die Ergebnisse machen deutlich, dass Podcasts in unterschiedlichen Lebenswelten verankert sind und viele Menschen durch den gesamten Tag begleiten.
Besonders auffällig ist, dass Podcasts vor allem morgens zwischen 6 und 9 Uhr sowie am frühen Abend zwischen 17 und 20 Uhr gehört werden. Bei den Heavy Usern (hören Podcasts mind. 1x am Tag) liegt die Nutzung in diesen Zeitfenstern nochmals deutlich höher. Vor allem am Morgen zeigt sich ein großer Unterschied. Heavy User greifen mit 47 % zwischen 6 und 9 Uhr wesentlich häufiger zu Podcasts als der Durchschnitt aller Nutzer:innen. Am Abend sind es sogar 52 % der Heavy User, die Podcasts hören.
Die Auswertung zeigt, dass Podcasts vor allem in aktiven Alltagssituationen gehört werden. Besonders häufig werden sie während des Pendelns gehört, 46% hören sie im Auto und 32 % im öffentlichen Nahverkehr. Weitere wichtige Nutzungssituationen sind das Warten mit 30 %, das Spazierengehen mit 28 % und beim Sport mit 19%. Die Studie verdeutlicht damit, wie flexibel und mobil Podcasts genutzt werden und warum sie für Marken ein besonders aufmerksamkeitsstarkes Umfeld bieten.
Hohe Werbeakzeptanz in News-Podcast
Die Techsurvey 2025 zeigt einen Trend: Seit 2019 hören mehr Menschen Radio, weil sie gerne ihre Lieblings-Moderator:innen und Shows mögen und nicht mehr primär, um Musik zu hören. Während 2014 noch 70 % der Hörer:innen angaben, wegen ihrer Lieblingssongs einzuschalten, sind es 2025 nur noch 56 %. Umgekehrt stieg der Anteil derjenigen, die wegen bestimmter DJs, Shows oder Hosts Radio hören, von 57 % auf inzwischen 61 % und liegt damit über dem Musikmotiv.
Das bedeutet, dass das Persönliche, das Authentische und Nahbare im Radio mehr zählt denn je. Menschen suchen nicht einfach Inhalte, sondern Stimmen, denen sie vertrauen, die sie begleiten und unterhalten. In einer digitalen Welt, in der vieles austauschbar ist, wird Persönlichkeit zum entscheidenden Faktor der Hörerbindung.
Audio steigert die Kaufabsicht
Das CUPRA-Case von Audioeffekt untersucht, welchen Beitrag Audiowerbung zur Wirkung einer crossmedialen Kampagne leisten kann. Ziel der Analyse war es, zu messen, wie sich Audio auf zentrale Marketing-KPIs wie Markenwahrnehmung und Kauf- bzw. Leasingabsicht auswirkt. Grundlage der Studie ist eine Befragung von rund 2.000 Männern mit Führerschein im Alter von 25 bis 49 Jahren in Deutschland. Dabei wurden verschiedene Gruppen verglichen, von Personen ohne Kampagnenerinnerung bis hin zu solchen, die Audio oder den gesamten Media-Mix wahrgenommen haben.
Die Ergebnisse zeigen einen klaren Effekt: Bereits ohne Audio-Recognition steigt die Kauf- bzw. Leasingwahrscheinlichkeit für den CUPRA Formentor von 23,6 % auf 27,3 %. In der Recognition-Gruppe mit Audio-Kontakt erhöht sich der Wert auf 45,1 %. Den stärksten Effekt erzielt der vollständige Media-Mix aus Audio, TV, Video und Display – hier steigt die Kaufabsicht sogar auf 56,3 %.
Auch für andere Modelle der Marke zeigt sich ein ähnliches Bild: Von 24,4 % ohne Kampagnenerinnerung steigt die Wahrscheinlichkeit auf 47,0 % in der Recognition-Gruppe mit Audio und erreicht im Media-Mix 57,3 %.
Damit verdeutlicht der Case, dass Audiowerbung nicht nur zur Markenwahrnehmung beiträgt, sondern im Zusammenspiel mit anderen Kanälen einen starken Einfluss auf die tatsächliche Kaufabsicht potenzieller Kunden hat.
Hohe Werbeakzeptanz in News-Podcast
Die aktuelle News Studie 2026 von Seven.One Audio zeigt eine hohe Akzeptanz von Werbung in News-Podcasts. Die Mehrheit der Hörer:innen akzeptiert Werbung, solange der Inhalt kostenlos bleibt. Unter den 18–29-Jährigen liegt die Zustimmung bei 72 %, bei den 30–49-Jährigen sowie bei den 50–69-Jährigen jeweils bei 67 %. Besonders die jüngste Zielgruppe zeigt sich damit offen gegenüber werbefinanzierten Inhalten, doch auch in den älteren Altersgruppen ist die Akzeptanz stabil hoch.
Darüber hinaus wird Werbung im Kontext von News-Podcasts mehrheitlich als Beitrag zur Finanzierung hochwertiger Inhalte wahrgenommen. 51 % der 18–29-Jährigen und ebenso 51 % der 30–49-Jährigen sind der Ansicht, dass Werbung zur Produktion qualitativ hochwertiger Inhalte beiträgt; bei den 50–69-Jährigen liegt dieser Wert bei 49 %. Im Vergleich dazu fällt die Zustimmung bei Hörer:innen anderer Podcast-Genres deutlich geringer aus, insbesondere bei den 50–69-Jährigen, von denen nur 32 % Werbung als Beitrag zur Finanzierung hochwertiger Inhalte sehen.
Radio bleibt zentraler Anker in der politischen Meinungsbildung
Trotz der allgegenwärtigen digitalen Angebote bleiben klassische Medien die wichtigste Quelle für die Überprüfung politischer Informationen. Laut der Studie „Demokratie im KI-Zeitalter“ nutzen 69 % der Bürger:innen Nachrichten in klassischen Medien – häufiger als Online-Magazine oder Talk-Shows. Aufgrund ihrer redaktionellen Sorgfalt, Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit bleiben klassische Medien eine verlässliche Quelle in Zeiten von Social-Media- und KI-Inhalten. Radio wird dabei als wichtiger Bestandteil dieser klassischen Medien genannt.
Radio ist das Vertrauensmedium der Deutschen
Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, welchen Institutionen die Deutschen besonders vertrauen. An der Spitze stehen Ärzte und Polizei. Auch Medien werden bewertet und das Ergebnis zeigt deutlich, dass Radio mit 47 % das höchste Vertrauen genießt, vor der Presse (39 %) und dem Fernsehen (25 %). Soziale Medien bilden mit 3 % das Schlusslicht.
Die zweite Grafik vertieft diese Ergebnisse nach Mediengattungen und Zielgruppen und bestätigt die Spitzenposition des Radios. Über alle Bevölkerungsgruppen hinweg liegt Radio vorn: in Ost und West, bei Männern und Frauen sowie bei Jüngeren und Älteren. Besonders hoch ist das Vertrauen bei den 18- bis 29-Jährigen (59 %) sowie bei den Westdeutschen (50 %). Radio bleibt damit das glaubwürdigste Medium und steht für Verlässlichkeit in einer zunehmend unübersichtlichen Informationslandschaft.
Reichweitenvergleich
Radio und Podcast sind ein starkes Audio-Duo, um Menschen zu unterhalten und zu informieren. Im direkten Vergleich ist Radio laut aktueller ma 2025 Audio II in allen Altersgruppen immer noch das meistgenutzte und reichweitenstärkste Audioangebot und wird durch die zusätzlichen Reichweiten von Podcast perfekt ergänzt.
Radiowerbung steigert Markenbekanntheit
Mit der markanten HORNBACH-Stimme und der Aussage „Hier ein Projekt, das du dir sparen kannst – Kassenzettel sortieren.“ warb der Baumarkt für sein digitales Kundenkonto. Der Vorteil des Kontos: Bei einer nachträglichen Preissenkung wird die Differenz automatisch gutgeschrieben. HORNBACH brachte auf den Punkt, was der Zielgruppe wichtig ist: praktische Lösungen und den Stolz aufs eigene Projekt.
Die Kampagne erzielte starke Wirkung, denn die ungestützte Werbeerinnerung stieg um 11 %. Damit behielten 2,34 Millionen Menschen die Marke besser im Kopf. Besonders bemerkenswert war der Anstieg beim Produktwissen. 3,56 Millionen Menschen waren nach der Kampagne besser über die automatische Gutschrift informiert, das entspricht einer Steigerung von 30 %. Die Studie zeigt, dass Audiowerbung auch komplexe Produktvorteile wirksam kommunizieren und Marken nachhaltig im Gedächtnis verankern kann.
Marketing von Audioinhalten im Fahrkontext
Wie stark beeinflusst Radiowerbung die Markenwiedererkennung? Die aktuelle Studie „Radio Attention“ von Lucio Lamberti untersucht die Wirkung von Radiowerbung auf Markenwiedererkennung und Kaufentscheidungen beim Autofahren. Die Auswertung zeigt, dass lineares Radio im Auto eine deutlich höhere Wirkung erzielt als Musik-Playlisten.
Das zeigt sich vor allem bei der spontanen Markenwiedererkennung, die beim linearen Radio 110% höher ist als bei Musik-Playlisten. Auch bei der gestützten Markenwiedererkennung zeigt sich, dass beim Radiohören der Wiedererkennungswert höher ist. Beim linearen Radio ist sie 50% höher als bei Musik-Playlisten. Radio bleibt somit ein gutes Medium, um Markenbotschaften nachhaltig zu verankern.
Zu Hause, im Auto, beim Sport: Podcasts sind Alltagsbegleiter
Die aktuelle RMS Podcast-Studie 2024 zeigt, dass Podcasts aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken sind. Besonders häufig werden sie im Auto (48 %), im öffentlichen Nahverkehr (34 %) oder beim Spazierengehen (27 %) gehört. Selbst beim Sport hören 18 % der Hörer:innen Podcasts.
Ein weiteres wichtiges Ergebnis: 75 % der Podcast-Hörer:innen akzeptieren Werbung als Gegenleistung für kostenlose Inhalte. Das zeigt, dass Werbung in Podcasts eine relevante Möglichkeit für Marken ist, ihre Zielgruppe zu erreichen.
Welchen Beitrag kann Radio im Mediamix für junge Zielgruppen liefern?
Beim Radio Advertising Summit präsentierten Dirk Engel und Roland Köster aktuelle Daten zur demografischen Entwicklung und zur zukünftigen Mediennutzung in Deutschland. In diesem Kontext zeigt eine Analyse, welchen Beitrag Radio im Mediamix liefert und wie Radio die Reichweiten in der Zielgruppe der 14-29-Jährigen steigert.
Das Chart zeigt, welchen zusätzlichen Beitrag Radio leisten kann, wenn es zu einem bereits etablierten Basismedium hinzugefügt wird. Dabei wurde angenommen, dass das jeweilige Basismedium bereits eine Basisreichweite von 50 % innerhalb der Zielgruppe der 14-29-Jährigen erreicht. Auf dieser Grundlage zeigt sich: Radio steigert die Gesamtreichweite um weitere 23 % bis 28 %, abhängig von der Medienkombination.
Besonders hohe Zuwächse entstehen bei der Kombination von YouTube und Radio oder OOH in Städten ab 100.000 Einwohnern (Out of Home) mit Radio – beide Varianten führen zu einer Gesamtreichweite von 78 %. Auch im rein digitalen Audiomix (Radio und Spotify) liegt der Zuwachs bei 27 %.
Radiowerbung verankert die Marke im Kopf
Golden Toast startete eine erfolgreiche Radiokampagne. Der veröffentlichte 20-sekündige Spot „Golden Toast Song“ ist eine Neuinterpretation des bekannten „Toast Hawaii Songs“ von Alexander Marcus. Die humorvolle Bewerbung der Marke und der Ohrwurm-Effekt führten zu einer Verbesserung des Markenimages.
Dank der Radiokampagne stieg die ungestützte Werbeerinnerung an Golden Toast um 41%. Damit haben 4,35 Mio. Personen die Marke durch Radiowerbung besser im Kopf behalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Verbraucher Golden Toast in ihre Kaufentscheidung einbeziehen, ist durch die Radiokampagne um 16% gestiegen. Das entspricht 3,64 Mio. Personen mehr, die Golden Toast bald kaufen könnten.
Radiowerbung verankert die Marke im Kopf
Golden Toast startete eine erfolgreiche Radiokampagne. Der veröffentlichte 20-sekündige Spot „Golden Toast Song“ ist eine Neuinterpretation des bekannten „Toast Hawaii Songs“ von Alexander Marcus. Die humorvolle Bewerbung der Marke und der Ohrwurm-Effekt führten zu einer Verbesserung des Markenimages.
Dank der Radiokampagne stieg die ungestützte Werbeerinnerung an Golden Toast um 41%. Damit haben 4,35 Mio. Personen die Marke durch Radiowerbung besser im Kopf behalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Verbraucher Golden Toast in ihre Kaufentscheidung einbeziehen, ist durch die Radiokampagne um 16% gestiegen. Das entspricht 3,64 Mio. Personen mehr, die Golden Toast bald kaufen könnten.
Radiowerbung mit hoher Werbeakzeptanz
Werbeunterbrechungen sind oft ein Grund wegzuschalten. Gilt dies auch für Audio? Martina Vollbehr (Geschäftsführerin Pilot) hat beim Radio Advertising Summit Ergebnisse des Pilot Radars vorgestellt. Mit sehr guten Ergebnissen in Sachen Werbeakzeptanz für Radiowerbung. Bei Musikstreamings sieht die Akzeptanz schon ganz anders aus.
Radiowerbung generiert hohe Zusatzumsätze
Jeder Euro, der in Werbung investiert wird, soll den größtmöglichen Effekt bringen. Der Audioeffekt-Counter zeigt anhand einen großen Anzahl von Cases aus den unterschiedlichen Branchen den aktuellen gemittelten kurzfristigen ROI aller Kampagnen auf Brutto-Basis und bietet damit einen soliden Forecast der Radiowerbewirksamkeit.
Das bedeutet, im Falle der Audioeffekt-Systematik den kurzfristigen Zusatzumsatz pro Werbeeuro, der in Radiowerbung gesteckt wird.
Podcast schafft neue Nutzungssituationen
Podcasts sind immer noch ein wachsender Markt: Im Jahr 2023 wurden knapp 12.000 neue Podcasts veröffentlicht. Die Beliebtheit von Podcasts steigt weiter an: Insbesondere Verweil- und Nutzungsdauer nehmen deutlich zu.
Eine repräsentative Studie von Seven.One Audio untersucht neben dem Nutzungsverhalten von Podcast-Hörer:innen die verschiedenen Werbeformen in Podcasts und vergleicht auch die Podcast- und Radionutzung. Diese Vergleiche sind aber sehr stark durch Podcast-Brille geprägt.
Radio mit großem Einfluss auf Marktanteil
Wer nicht wirbt, der verliert mittel- bis langfristig Umsatz und Marktanteile. Soweit logisch, aber jetzt auch mit harten Zahlen im Rahmen der Studie „When Brands go silent“ bewiesen. Dieser Effekt beginnt bereits im ersten Jahr des Werbeverzichts (durchschnittlich -5% Umsatz und -4% Marktanteil) und verstärkt sich mit zunehmender Dauer. Bereits im zweiten Jahr des Werbeverzichts ist der Effekt sehr deutlich spürbar und sowohl Umsatz als auch Marktanteil sinken um durchschnittlich 14% im Vergleich zum Zeitraum mit Werbung.
Und was passiert mit dem Markenerfolg, wenn im Werbezeitraum auf Radio gesetzt wurde? Dann verlieren diese Marken überproportional Umsatz und Marktanteile im Vergleich zu den Marken, die vorher nicht auf Radio gesetzt haben. Das bedeutet: Radiowerbung hat einen besonders starken Anteil am Erfolg von Werbemaßnahmen. Denn Radio weckt Interesse an Produkten und aktiviert die Menschen sehr stark zum Kauf. Was den Marktanteil ausbaut und den Umsatz ankurbelt. Verzichten die Kunden auf diese Kraft, leidet der Umsatz und der Marktanteil besonders stark.
Radio mit Multiplier Effekt
Wer Radio in seinen Media-Mix integriert, hat viele Vorteile. Konkret haben dies die Kollegen in Großbritannien anhand ihrer gesammelten Marken-Cases zusammengetragen.
Radio erzeugt bei Integration in eine Kampagne sowohl bei der Spot-Bekanntheit, der Markenrelevanz als auch beim Markenvertrauen ein Vielfaches der Leistung bezüglich der Kosteneffizienz. Der Zuwachs des Werbeimpacts durch Radio ist damit ein Vielfaches von den zusätzlich eingesetzten Kosten innerhalb der Kampagne.
Zapping spielt keine Rolle
Werbekontakte, die den Werbetreibenden verloren gehen und nicht ihr Publikum erreichen. Beim Radiohören ist das anders. In seiner Funktion als Tagesbegleiter sind die Hörenden extrem treu. Es werden am Tag nur 1,7 verschiedene Programme gehört. Selbst im Auto, wo der Umschaltknopf recht nahe ist, sind es nur 1,8 Programme.
Eine Studie hat das Zappingverhalten im Radio während des Werbeblocks genauer untersucht und festgestellt, dass nur 3% der Hörenden bei Werbung wegschalten. Eine gute Voraussetzung für Werbetreibende, echte Kontakte zu generieren.
Radiowerbung pusht online Aktivität
Was nützt der beste Online-Shop, wenn ihn niemand findet. Da kann Radiowerbung helfen. Eine Studie der ARD MEDIA zeigt auf, dass Radio relativ zum Werbeinvest einen überproportional hohen Anteil an den Web-Visits hat. Obwohl nur 10 % des Kampagneninvests auf Radio entfallen sind bei den untersuchten Kampagnen, ist Radio aber der ausschlaggebende Impuls für knapp 28 % der Webseiten-Visits.
Co2 Emissionen der Medien für Werbung
Das Thema Nachhaltigkeit ist für Menschen, Marken und auch für die Werbung eines der Wichtigsten. Das sehen auch 63 Prozent der Marketing-Entscheidern:innen von großen Marken und Dienstleistern so, bei denen laut einer Umfrage von Appinio/Mediascale die Nachhaltigkeit des Werbeträgers eine große Rolle spielt.
Wer Radio für seine Kommunikation nutzt, tut der Umwelt etwas Gutes, denn Radiowerbung hat mit Abstand den geringsten CO2 Ausstoß aller Medien. Zu diesen Ergebnissen kommt der GRP-Rechner von Mediaplus.
Nachhaltige Mediaplanung
Das Thema Nachhaltigkeit ist für Menschen, Marken und auch für die Werbung eines der Wichtigsten. Das sehen auch 63 Prozent der Marketing-Entscheidern:innen von großen Marken und Dienstleistern so, bei denen laut einer Umfrage von Appinio/Mediascale die Nachhaltigkeit des Werbeträgers eine große Rolle spielt.
Wer Radio für seine Kommunikation nutzt, tut der Umwelt etwas Gutes, denn Radiowerbung hat mit Abstand den geringsten CO2 Ausstoß aller Medien. Zu diesen Ergebnissen kommt der GRP-Rechner von Mediaplus.
Share of Ears
Audio ist in aller Ohren und wird am Tag im Durchschnitt aller Deutschen 155 Minuten am Tag gehört. Den mit großen Abstand größten Teil des Hörens entfällt auf das Radio mit 71%. Nur 4 % der Zeit wird mit Podcast verbracht. Wobei man hier konstatieren muss: Es hören relativ wenige Menschen in Deutschland Podcast, aber diese dann recht lang und intensiv.